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Briefe aus Steinfurt nach Berlin
"Ich bin Dein! Und Du bist Dein, dann aber auch mein."
Lesung und Konzertmatinee / 9. Februar 2003.

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Eine Liebe in Zeiten der Romantik...
Vor fast 200 Jahren, im Winter 1810/11, war Karl August Varnhagen
(1785 – 1858) zu Gast in Steinfurt.

Mit freundlicher Unterstützung der
Kreissparkasse Steinfurt

Es lasen
Angelika Mensching-Oppenheimer und Nikolaus Gatter aus den Briefen des Liebespaars;
Andrea Hansen (Violine) und Julia Mensching (Viola) spielten Duos von Mozart.
Angelika Mensching-Oppenheimer lebt als Übersetzerin und Dolmetscherin in Hamburg.
Dr. Nikolaus Gatter ist Vorsitzender der Varnhagen Gesellschaft e. V

Vortragende Burgsteinfurt_Schlossgraben
Burgsteinfurt_rueckseite
Fotos:K.Löhrer Impressionen aus Burgsteinfurt

 

Pressestimmen:

 
Zeitungsausschnitte:  


"Vorgestellt wurde ein lebhafter Disput über Liebe, Sehnsucht und - ganz
offen - über Geldmangel zwischen zwei Menschen, die durch ihre jeweils
bindenden Umstände getrennt waren. Den Heiratsantrag, den er seiner
Rahel schriftlich von Steinfurt aus sendet, lautete: 'Ich bin Dein! und
Du bist Dein, dann aber auch mein.' (...) Aber vor allem war beiden
klar, dass er den Dienst erst quittieren konnte, wenn dazu eine günstige
Gelegenheit bestand und er auch ausbezahlt werden konnte.
Auch sein Oberst war in Geldnöten. Das war im Winter 1810/1811 und erst
1814 fanden sie zusammen. Der Braut erging es nicht besser, auch sie war
von ihrem Bruder finanziell abhängig. Oft quengelte sie mehr oder
weniger nur herum, erfüllt von der Gewissheit, dass sie doch nur warten
konnte. Und so schrieb sie.
Gatter und Mensching interpretierten den Text recht anschaulich, so dass
dem Publikum die Nöte dieses Paares sehr bewusst wurden. (...) Der
literarische Vormittag endete durch die wunderbare musikalische
Begleitung von Andrea Hansen (Violine) und Julia Mensching (Viola). Die
Zuhörer waren im Anschluss eingeladen, einen Spaziergang durch das Bagno
zu machen."
Annegret Rose, Steinfurter Kreisblatt v. 11.2.2003

"Karl August Varnhagen (1785-1858) war Fähnrich und später Adjutant des
Obersten Wilhelm von Bentheim. Seiner Angebeteten schrieb er von einem
'wohlhabenden Chef mit ausgebreitetem Einfluss' und war voll des Lobes
für Oberst Graf Bentheim, einem schönen großen Mann, der 'ungemein
gebieterisch' war. (...) Der Aufenthalt auf Schloss Steinfurt dauerte
dann länger als geplant, und so waren es einige Briefe, die von
Steinfurt nach Berlin und umgekehrt auf den Weg gegeben wurden. Hier in
der Burgsteinfurter Schlossbibliothek entdeckte der gebürtige
Düsseldorfer Karl August Varnhagen das adelige Geblüt seiner Vorfahren
aus Iserlohn und nannte sich fortan 'von Ense'. (...) Partituren von
Mozart befinden sich ebenfalls in der Bibliothek Jagiellonska. Auch
daran orientierte sich die Matinee am Sonntag und Andrea Hansen und
Julia Mensching brachten Werke des berühmten Meisters zu Gehör. Der
Veranstaltung schloss sich ein Rundgang zum Schloss und durch das Bagno
an."
gez. bk., Münstersche Zeitung 11.2.2003



 

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