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Köln, den 7. März 2005

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Gazzetino
Mitteilungen der Varnhagen Gesellschaft e. V.
No. 15 (2005)
- Internetversion -
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EIN WORT ZUVOR...
Liebe Leserinnen und Leser,
hier finden Sie den Frühjahrs-Gazzettino, in dem wir über
Aktivitäten der letzten Monate berichten und unsere Vorhaben für 2005
vorstellen. Besonders möchte ich Sie auf die Gelegenheit aufmerksam
machen, mit uns das Schloß des Fürsten Pückler in Branitz bei Cottbus zu
besuchen, wohin uns die Carl-Blechen-Gesellschaft zu Goethes Geburtstag,
am 28. August, einlädt. Wir werden dann eine kleine Matinee
veranstalten. Am Vorabend findet voraussichtlich eine Sitzung des
Vorstandes statt, zu der auch unsere Mitglieder willkommen sind.
Anfang Oktober treffen wir uns dann, auf Einladung des
Justinus-Kerner-Vereins e.V. (der in diesem Jahr sein 100jähriges
Bestehen feiert), in Weinsberg bei Heilbronn zur Jahresversammlung.
Gäste sind natürlich gern gesehen!
Unseren Freunden und Mitgliedern im Raum Hessen empfehle ich das
Hörspiel von Dietmar Schings: Rahel Varnhagen. Die Reise nach Frankfurt,
das der Hessische Rundfunk (HR 2) am 13. März um 14.05 ausstrahlt. Eine
öffentliche Aufführung des Hörspiels werden wir voraussichtlich
gemeinsam mit der "Salongesellschaft" bei einer Soiree mit Christiane
Nägler in Wiesbaden (Villa Schnitzler) anbieten. Der Termin steht noch
nicht fest; achten Sie bitte auf unseren Termin-Ticker im Internet!
Wegen der langen Verzögerung bei der Drucklegung unseres Almanachs Bd 3.
bitte ich um Verständnis. Die vielen Aktivitäten des letzten Jahres -
zwei Ausstellungen, mehrere Lesungen und Exkursionen, eine
internationale Tagung - haben viel Zeit und Kraft gekostet. Der gesamte
Vorstand arbeitet, wie Sie wissen, ehrenamtlich und in der Freizeit. Wir
freuen uns um so mehr, wenn der Verein wenigstens die Auslagen für
Porto, Papier, Fahrtkosten und dergl. tragen kann, was wiederum von
Ihren regelmäßigen Beitragszahlungen und / oder großzügigen Spenden
abhängt.
In diesem Sinne hoffe ich, daß Sie unsere Arbeit weiter unterstützen und
verbleibe mit den besten Wünschen für den mancherorts noch kaum zu
erahnenden Frühling
mit freundlichen Grüßen
Dr. Nikolaus Gatter
Varnhagen Gesellschaft e. V.
(Vorsitzender)
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INHALTSÜBERSICHT
1. Geschenk an das Vereinsarchiv: Handschriften der Familie Lamprecht
2. Gutachten für das Varnhagen-Ehrengrab
3. Restauriert: Varnhagen-Büste von Elisabeth Ney
4. Aktuelle Vereinsmeldungen
6. Europa - Und was für Menschen darin geschehen sollte: Unsere Tagung
in Kleve, 1. - 3. Oktober 2004
7. Die Varnhagen Gesellschaft
8. Calls for Papers (Georg Forster in Kassel / Frauenliteratur in
Sheffield / Stipendien)
9. Neue Publikationen unserer Mitglieder
10. Neu in der Vereinsbibliothek / Danksagung
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1. GESCHENK AN DAS VEREINSARCHIV:
HANDSCHRIFTEN AUS DER FAMILIE LAMPRECHT

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Im Oktober 2005 erhielt die Vereinsbibliothek der Varnhagen Gesellschaft
e.V. wertvolle, der Forschung bislang unbekannte Handschriften. Dr. Herrad von LAMPRECHT stiftete aus ihren Familienarchiv das Fragment
einer letztwilligen Verfügung, die vermutlich Rahels Mutter Chaie Levin
in hebräischer Schrift verfaßt hat und eine an ihr Testament
anknüpfende, von Moritz Robert unterschriebene Verfügung zur
Vermögensaufteilung vom 14. März 1820. Ergänzt wurden diese biographisch
aufschlußreichen Originale noch durch Kopien: eine Beglaubigung von
Rahels Taufzeugnis, der Taufschein für ihren Bruder Marcus Theodor, ein
Varnhagen-Brief vom 23. Juni 1836 über Friederike Roberts Porträt,
Bilder, Ahnentafeln und ein Abriß der Familiengeschichte.
Rahels Nichte Johanna (1793-1838), Tochter von Markus Robert, heiratete
Gustav Ferdinand von Lamprecht (1790-1864), den späteren Präsidenten der
Preußischen Bank:
"Nicht wahr Rahel", schrieb sie ihrer Tante am 18. Januar 1817 nach Baden, "Dich interessiert Vornahmen und Alter auch? Er heißt Ferdinand und wird diesen Monat 27 Jahr, doch gewiß nicht zu alt?
Der liebe Onkel wünscht mir gewiß Glück und ich danke, und grüße ihn
herzlich."
Auf den Bräutigam bezieht sich, was Rahel über den Tanz äußerte; ihm
wollte sie beweisen, "wie schön, heilsam, erfreuend und ergötzend das
Tanzen sei! und ich hätte noch junge Batterieen von Räsonnement, die er
mir erst erstürmen müßte. Die schönste Kunst! Die Kunst, wo wir selbst
Kunststoff werden, wo wir uns slebst, frei, glücklich, schön, gesund,
vollständig vertragen: dies faßt in sich, gewandt, bescheiden, naif,
unschuldig, richtig aus unsrer Natur heraus; befreit von Elend, Zwang,
Kampf, Beschränkung und Schwäche! Dies sollte nicht die schönste Kunst
sein? diese, und könnte die Sittlichkeit bis zur sichtlichen
Darstellung gesteigert oder gebracht werden, sind die schönsten Künste;
weil sie uns selbst idealisch und frei darstellen, alle andern aber
nur Ideen und Zustände unserer besten Momente. So denk' ich's mir: so
fühlte ich's von Kindheit an; und am liebsten von allen Künstlerarten
wäre ich die vollkommenste idealische Tänzerin! Was ist das bischen
größere Dauer der andern Menschenkünste?! sind nicht alle nur ein
Auftauchen aus unsrem bedingten Zustand? - und ist nicht die Höhe, die
Reinheit, die Vollständigkeit der Gestalt dieses Zauberaufschwungs, das
Maß der Künste, und nicht die, zwar nützliche, Dauer derselben?"
Gedruckt wurde der Text nach Karl August Varnhagens Angabe "mit
Verbesserungen v. Rahel" in Börnes Zeitschrift Die Wage sowie später
in Rahel. Ein Buch des Andenkens Bd. II, 572)
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Überdies erhielten wir von der Stifterin zwei Originalbriefe von
Henriette SOLMAR (geb. 7. Januar 1794 in Peine) und den Bericht ihres
Nachlaßverwalters. Die berühmte Berliner Salonniere hatte als junge Frau
in Zelters Singakademie gesungen (unsere Ausstellung im Sommer 2004
zeigte ein ihr gewidmetes Liederheft von Wilhelm Hauchecorne); später
war sie mit Rahel und K. A. Varnhagen, Max Ring, den Lamprechts und dem
Dichter Gustav von Putlitz freundschaftlich verbunden. Da das im Alter
gelähmte Fräulein alle ihre Freunde überlebte und keine Memoiren hinterließ,
war ihr Todesdatum bisher unbekannt ("im Jahre 1883 noch in
Berlin lebend", notierte ein Bibliothekar auf die Rückseite des Porträts
von Ludmilla Assing). Sie starb den 26. November 1889. Mehr über 'Frln.
Solmar', auch das Porträt, bringt ein Aufsatz von Gerlinde RÖDER-BOLTON
demnächst in unserem (mit einiger Verspätung in diesem Jahr im Berliner
Wissenschafts-Verlag erscheinenden) Almanach 3: Der Sopha schön und
doch zum Lottern
. Auch die Dokumente zur Vermögensaufteilung unter den
Robert-Geschwistern und das mutmaßliche Testament Chaje Levins werden
wir bei nächster Gelegenheit edieren.
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2. GUTACHTEN FÜR DAS VARNHAGEN-EHRENGRAB
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Am 24. Februar waren wir im Berliner Rathaus zu einem Gespräch über das
Varnhagen-Ehrengrab eingeladen. Jörg Kuhn vom Architekturbüro Müller +
Altmeyer stellte ein Gutachten vor; das Landesdenkmalamt, vetreten durch
seinen Direktor v. Schwerin-Krosigk und die zuständige Restauratorin
Frau Sturm, hatte die Varnhagen Gesellschaft um Stellungnahme gebeten.
Auf Initiative der Preisträgerin der Rahel-Varnhagen-Medaille, Inge DEUTSCHKRON, soll das Grab mit einer behutsamen Restaurierung
aufgewertet werden. Weitere Gespräche werden voraussichtlich im April
geführt. Geplant ist, die beiden Grabhügel wiederherzustellen und
einzuhegen. Bei einer anschließenden Begehung des
Dreifaltigkeitskirchhofs an der Baruther Str. waren auf umliegenden
Gräbern Zerstörungen zu beklagen. Eine spezielle Rolle bei den
Überlegungen spielt die Grabkapelle (unten), wo seit 1833 Rahels
Sarkophag stand - mit Fenstern aus böhmischem Glas versehen, und in den
ersten 14 Tagen rund um die Uhr bewacht! Zur Erinnerung daran sollte
hier die von Unbekannten aufgestellte Tafel mit Rahels 'Grabspruch'
sowie eine Info-Tafel zu den historisch bedeutsamen Gräbern dieses
Friedhofabschnitts angebracht werden.
Erinnert würde dann auch an das Grab von Rahels Aufwärterin, "Rahel‚s
Dore", das in unmittelbarer Umgebung der Varnhagen-Grabstelle lag, und
an Ludmilla Assing, die 1867 Rahels Beisetzung veranlaßt und auf ihre
Grabstelle verzichtet hatte. Vielleicht kann die Erneuerung am 22.
Februar 2006, ihrem 185. Geburtstag, gefeiert werden? In diesem
Zusammenhang verhandeln wir auch mit der Gedenktafelkommission
Berlin-Mitte über eine Ehrung für Ludmilla Assing an der Stelle, wo ihre
letzte Adresse in Berlin war - Potsdamer Str. 131, unweit der
Handschriftenabteilung der Stabi...

Foto: N.Gatter


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3. RESTAURIERT: VARNHAGEN-BÜSTE VON ELISABETH NEY
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Nach vielen Jahrzehnten wurde voriges Jahr (in der Ausstellung Die
Mendelssohns in der Jägerstraße
) erstmals die Büste Karl August
Varnhagens gezeigt, die Elisabeth NEY, Schülerin von Chr. D. Rauch,
1856/57 modelliert hat.
Eine Teil-Restaurierung hat nun die Staatsbibliothek zu Berlin auf
unsere Anregung unternommen. Wir danken Eef OVERGAAUW und unserem
Mitglied Ernst SIEBEL, der die Ausstellung für den Arbeitskreis
Geschichtsmeile Jägerstraße mitorganisiert hat.
Noch verhindern Rostschäden im Inneren der Büste, daß eine Kopie angefertigt
und für unsere Ausstellung angekauft werden kann. - Jede zweckgebundene
Spende auf das Vereinskonto ist willkommen!
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"Rauch fand sich ein, und noch schweratmend vom Treppensteigen griff er
unverzüglich das Werk an, strich ab, legte zu, und veränderte binnen
einer halben Stunde die ganze Arbeit von Fräulein Ney mit rascher,
eifriger Hand. Es war mir ein peinliches Gefühl, aber ich konnte mich
des Eindrucks nicht erwehren, daß Rauch vorzüglich aus dem Antrieb
handelte, die Schülerin als solche, sich aber als rücksichtslosen
Meister zu zeigen, ich sah genau, daß er einiges nur zerstörte, um es
gleich darauf wieder herzustellen! Frln Ney litt sichtbar. Dem
achtzigjährigen Meister war aber nicht zu widersprechen."
Varnhagen: Tagesblätter, 4. Februar 1857
"Hr Prof. Rauch kam und arbeitete eine Stunde an meiner Büste. Vieles
von dem, was er neulich in eiligem Eifer verändert hatte, änderte er
heute zurück, und die Büste gewann wieder an Ausdruck, den aber erst
nachher Frln Ney ganz wiederzuherstellen suchte. Rauch war heute
besserer Stimmung und Laune, sehr gesprächig, und auch für Frln Ney mild
und artig."
Varnhagen: Tagesblätter, 6. Februar 1857
Zitate nach Carl MISCH: Varnhagen von Ense in Beruf und Politik. Gotha /
Stuttgart: Friedrich Andreas Perthes 1925, S. 174f.

Foto: N.Gatter


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4. AKTUELLE VEREINSMELDUNGEN
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Internetpräsenz der Varnhagen Gesellschaft e. V.:
Der E-Mail-Gazzettino - die elektronische Version unseres Rundbriefs -
wird seit Oktober 2004 als Netzpubliation von der Deutschen Bibliothek
Leipzig gesammelt und dort nach den Vereinbarungen über die Aufbewahrung
Netzpublikationen vorrätig gehalten.
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=973218096
Angaben über den Verein - Anschrift, Vorstandsstruktur, Zielsetzung und
Webseiten-Link der Varnhagen Gesellschaft e. V. - wurden auch unter
http://www.clio-online.de/Web=2577
in in das Web-Verzeichnis von Clio-online - Fachportal für die
Geschichtswissenschaften aufgenommen. Clio-online ist ein von der DFG
gefördertes und an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedeltes
Projekt, das im Rahmen der wissenschaftlichen Informationsversorgung für
den Bereich Geschichte fachlich relevante Onlineressourcen katalogisiert
und für eine qualifizierte Suche zur Verfügung stellt.
Außerdem wurde unsere Einrichtung in das Institutionsverzeichnis von
Clio-online aufgenommen:
http://www.clio-online.de/Institutionen=11276

Anläßlich der deutsch-jüdischen Kulturtage in Berlin, fand eine
Ausstellung Die Mendelssohns in der Jägerstraße statt, die vom
Arbeitskreis Geschichtsmeile Jägerstraße in der Remise des ehemaligen
Mendelssohnschen Bankhauses (Jägerstr. 51) ausgerichtet wurde. Zu sehen
waren Skulpturen vieler Zeitgenossen der Mendelssohns, darunter die
Büste Karl August Varnhagen von Ense von Elisabeth Ney und das
Rahel-Medaillon von Friedrich Tieck. Auch ein Kranich, das Wappentier
der Mendelssohns, wurde aus dem Naturkundemuseum entliehen. Die Schau
bot einen interessanten Einblick in die Lebensgeschichte und das
kulturelle Umfeld der Berliner Familie Mendelssohn, von ihrem
"Stammvater" Moses Mendelssohn bis zu den noch in unserer Zeit in Berlin
kulturell und mäzenatisch aktiven Nachfahren, von denen unser
Vereinsmitglied Cécile LOWENTHAL-HENSEL auch an der Eröffnung teilnahm.

Zu Gesprächen mit dem Direktor der Biblioteka Jagiellonska, Prof. Dr. Zdzislaw Pietrzyk, reiste eine Vorstandsdelegation am 26. Oktober 2004 nach Kraków. Dabei ging es auch um den Plan, unsere Ausstellung dort zu zeigen, verbunden mit einer Tagung. Auch Monika Jaglarz, die für die Betreuung der Varnhagenpapiere zuständig ist, schrieb sich in das Vereinsalbum ein.

Unter dem Titel: In der Keimzeit der Demokratie Berliner
Polizeipräsident: Julius von Minutoli zum 200. Geburtstag
hat unser
Mitglied Dorothea Minkels eine Ausstellung organisiert, die bis 29.
Januar zu sehen war (im Zentrum für Berlin-Studien). Im März 2005 wird
sie in der Henryk-Sienkiewicz-Bibliothek am Alten Markt in Posen
gezeigt. 2006 wandert sie voraussichtlich nach Schloß Rastatt
(Bundesarchiv für die Geschichte der Freiheitsbewegungen in
Deutschland.) Einen deutsch-polnischen Katalog gibt die Raczynskich-Bibliothek in Posen heraus.
Informationen unter:
http://www.1848berlin.de
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5. TERMINE: EMPFEHLENSWERTE VERANSTALTUNGEN
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7. März, 17.00
Leipzig - die Wiege der deutschen Frauenbewegung. Gedenkveranstaltung
zur Gründung des Frauenbildungsvereins vor 140 Jahren in Leipzig.
Veranstalter: Louise-Otto-Peters-Gesellschaft; Ort:
Bibliotheksgeschichtliches Kabinett in der Stadtbibliothek Leipzig, 4.
Etage, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11.
8. März, 9.00 bis 21.00
- nur einen Tag zu sehen! -
Ausstellung: Handschriften bedeutender Frauen aus drei Jahrhunderten.
Gezeigt werden u. a. Autographen von Luise von Preußen, Anna Amalia,
Prinzessin von Preußen, Rahel Varnhagen von Ense, Bettine von Arnim,
Clara Schumann u. v. a. Veranstalter / Ort: Staatsbibliothek zu Berlin -
Preußischer Kulturbesitz, Foyer Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin
Informationen:
http://staatsbibliothek-berlin.de/deutsch/aktuelles/pressemitteilungen/050304.html
9. März, 20.00
Annegret Arndt: "...leben wir noch ein paar Kataströphchen weiter!"
Rahel Varnhagen und die literarischen Salons im alten Berlin,
Veranstalter/Ort: Galerie-Café Wedel, Am Markt 3.
10. März, 18.00
Peter-André Alt: "Die Menschen werfen sich im Politischen wie auf dem
Krankenlager von einer Seite zur anderen, in der Meinung, besser zu
liegen". Ästhetische Aufklärung, Politik und Moderne bei Schiller.
Veranstalter: Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums e. V. / Stiftung
Weimarer Klassik und Kunstsammlungen, Ort: Goethe-Nationalmuseum Weimar,
Vortragssaal.
10. März, 19.30
Salonabend mit Christiane Nägler. Eintritt: 12 EUR incl. Programm, zwei
Weine und Butterbrote. Veranstalter /Ort: Die Salongesellschaft /
Eltviller Vinothek, Rheingauer Str. 38, 65343 Eltville im Rheingau.
10. bis 12. März
Konferenz: Labor und Seminar - Berliner Kulturräume der Wissenschaften
im 19. Jahrhundert. Veranstalter: Max-Planck-Institut für
Wissenschaftsgeschichte / Institut für Geschichte der Medizin, Charité -
Hochschulmedizin.
Informationen:
mailto:volker.hess@charite.de
11. März ...bis 5.Juni
Ausstellung: Menzel und Berlin - Eine Hommage zum 100. Todesjahr des
Künstlers
. 150 Zeichnungen, Kupferstichkabinett, Matthäikirchplatz 4,
Berlin,Di-Fr 10-18, Sa 11-18 Uhr.
13. März, 14.05
Dietmar Schings: Rahel. Die Reise nach Frankfurt. Hörspiel-Ursendung mit
Margrit Carls. Regie: Irene Schuck (53 Minuten). Hessischer Rundfunk 2.
16. März , 20.00
Nikolaus Gatter: Karl August Varnhagen als Goethe-Freund und Sammler
von Lebenszeugnissen.
Veranstalter: Goethe-Gesellschaft, Köln. Ort:
Hörsaal XVIII der Universität Köln, Albertus-Magnus-Platz.
16. März, 20.00
Frühlingssalon mit Christiane Nägler und der Etikette-Trainerin Liz
Droste. Eintritt: 20,- incl. Programm, Wein und Canapés. Veranstalter
/ Ort: Die Salongesellschaft / Hotel Kronenschlößchen, Eltville.
16. März, 19.30
Ullrich Wannhof: Chamissos Reise in den unwirtlich kalten Norden.
Veranstalter / Ort: Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95 A, 10999 Berlin.
19. März, 17.30
Bernhard Zeller: 100 Jahre Justinus-Kerner-Verein. Zur Kultur des
Bewahrens. Veranstalter: Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein e. V.,
Ort: Hildthalle, Weinsberg.
19. März, 19.00
Salonabend: "Giacomo Casanova´s Lustmahle" mit Christiane Nägler.
Veranstalter: Die Salongesellschaft, Ort: Hotel Kronenschlösschen,
Eltville.
20. März, 11.00
Georg Bartsch: In guter Gesellschaft - Chamisso und seine
Zeitgenossen.
Ein Spaziergang über die Friedhöfe am Hallischen Tor, u.
a. zum Grab von Rahel und Karl August Varnhagen. Treffpunkt: Eingang
Mehringdamm 21. Teilnahmegebühr 6 / ermäßigt 5 EUR
23. März, 18.00
Matthias Hageböck: Die Buchbestände der Herzogin Anna Amalia Bibliothek nach dem Brand. Veranstalter: Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek
e. V. / Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen. Ort: Herzogin
Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum, Weimar.
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25. März: LUDMILLA ASSINGS 125. TODESTAG
"Gestern, am 25., verstarb in unserer Stadt gegen 5 Uhr früh an einer
Hirnhautentzündung die berühmte Signora Ludmilla Assing, die durch
langen Aufenthalt bei uns als Wahlflorentinerin gelten kann. Der
exquisite Kreis, den sie in ihrem Palazzino an der Via Alemannia zu
ihren Montagabenden empfing, ist allgemein bekannt..., doch werden nur
wenige wissen, daß Signora Assing, Nichte des berühmten Varnhagen von
Ense, eine wichtige Stellung in der deutschen Literatur einnahm... Ihre
Freunde richten Freitagnachmittag, halb vier, in ihrem Haus die
Trauerfeier aus; die Beerdigung erfolgt auf dem protestantischen
Friedhof an der Porta Romana gegen fünf Uhr."
La Nazione (Florenz) Jg. 22, Nr. 86 v. 26.3.1880
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31. März, 19.30 Uhr
Katja Behrens: Bettina von Arnim. Mit Ulrich Knopp, Harfe. Veranstalter:
Luise-Büchner-Bibliothek, Christlich-jüdische Gesellschaft,
Goethe-Gesellschaft, Chopin-Gesellschaft. Eintritt 6 EUR, ermäßigt 3
EUR. Ort: Haus der Literatur, 64293 Darmstadt, Kasinostraße 3.
...bis 3. April
Ausstellung: Die Dritte Front; u a. über die NS-Karriere des späteren
Schriftstellers und Rahel-Biographen Herbert Scurla.
Ort: Kreismuseum
Finsterwalde, Di-So 10-12; 14-17 Uhr.
...bis 3. April
Ausstellung: Mit den Augen eines Fremden. Adelbert von Chamisso.
Dichter, Naturwissenschaftler, Weltreisender. Veranstalter / Ort:
Kreuzberg Museum für Stadtentwicklung und Sozialgeschichte. Adalbertstr.
95 A, 10999 Berlin-Kreuzberg (U-Bahn Kottbusser Tor). Mi-So 12.00-18.00
geöffnet.
15. April, 20.00
Karin Freudenberger: Diavisionsschau zu Kernergedichten. Eintritt 5 /
ermäßigt 3 EUR. Veranstalter: Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein e.
V., Ort: Beheimsaal, Weinsberg.
15. April, 19.30 Uhr
Kronetaarn Ensemble: Leben, das schönste Abenteuer. H. C. Andersen mal
ganz anders(en)!
Veranstalter / Ort: Stadtteilbibliothek
Stuttgart-Neugereut.
17. April, 14.30
Nikolaus Gatter: "Wo neue Gegenstände, Worte und Menschen dich
berühren."
Rahel Varnhagens Geselligkeit. Veranstalter: Archiv des
Rhein-Sieg-Kreises / Ort: Gedenkstätte Landjuden an der Sieg, 51530
Windeck-Rosbach, Bergstr. 9.
Informationen:
http://ns-gedenkstaetten.de/nrw/veranstaltungen/zeige_termin.php3?einrichtung=rosbach
17. April, 11.30
Renate Fromm im Dialog mit N. N. über Rahel Varnhagen 1771-1833: Eine
Frau und ihre Zeit.
Veranstalter / Ort: ibz, großer Saal, Kaiserallee
12d, 76133 Karlsruhe (Weststadt), Tel.: 0721 / 84 53 41.
22. April, 20.00
Norbert Mecklenburg: Goethe und die Blutrache. Veranstalter:
Goethe-Gesellschaft in Köln e. V.; Ort: Hörsaal XVIII der Universität
(Hauptgebäude), Albertus-Magnus-Platz, Köln.
24. April, 17.00
Nikolaus Gatter: "Preußen stirbt und muß sterben...!" Theodor Fontanes
Begegnungen mit Karl August Varnhagen von Ense.
Veranstalter:
Fontane-Gesellschaft Sektion Rheinland, Ort: Stapelhaus/Frankenwerft, Köln.
28. April, 19.30
Katja Behrens: Karoline von Günderode. Mit Vadim Chaimovich, Klavier.
Veranstalter: Luise-Büchner-Bibliothek, Christlich-jüdische
Gesellschaft, Goethe-Gesellschaft, Chopin-Gesellschaft. Eintritt 6 /
ermäßigt 3 EUR. Ort: Haus der Literatur, 64293 Darmstadt, Kasinostraße 3.
30. April,
Sinnlicher Salonabend über Tändeleien der Fantasie, mit Christiane
Nägler. Veranstalter / Ort: Die Salongesellschaft / Hotel
Kronenschlößchen, Eltville.
9. Mai, 20.00
Volker Neuhaus: Sternstunden der Freundschaft. Goethes Anteil an
Schillers Wallenstein
. Veranstalter: Goethe-Gesellschaft in Köln e.V.;
Ort: Hörsaal XVII der Universität (Hauptgebäude), Albertus-Magnus-Platz,
Köln.
10. / 11. Mai,
Jüdischer Buchbesitz als Raubgut. Zweites Hannoversches Symposium;
Veranstalter / Ort: Niedersächsische Landesbibliothek, Waterloostr. 8
30169 Hannover,
Informationen:
Tel.: +(49) 511 / 1267 - 209
mailto:Ulrich.Kandolf@mail.nlb-hannover.de
25. Mai, 19.00
Jürgen Wetzel: Madame de Staël in Berlin. Lichtbildervortrag.
Veranstalter: Verein für die Geschichte Berlins; Ort: Vortragssaal der
Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Straße 36, Berlin-Mitte.
27. Mai,
Übergabe der Welterbe-Urkunde der UNESCO an den Fürst-Pückler-Park in
Bad Muskau, mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Milbradt, dem
Ministerpräsidenten von Polen Belka und Kulturstaatsministerin Christina
Weiss.
4. Juni, 19.30
Sharon Krebs (Sopran) / Harald Krebs (Klavier): Kernerlieder. Eintritt
9 / ermäßigt 5 EUR. Veranstalter: Justinus-Kerner-Verein und
Frauenverein e. V., Ort: Beheimsaal, Weinsberg.
17. Juni, 19.30
Peter Tonger liest Goethes Versepos Hermann und Dorothea.
Veranstalter: Goethe-Gesellschaft in Köln e. V.; Ort: Hörsaal XVIII der
Universität (Hauptgebäude), Albertus-Magnus-Platz, Köln.
1. Juli, 19.30
Lutz Hübner liest Szenen, Monologen und Prosa; u. a. eine theatralische
Skizze über Georg Kerner. Veranstalter: Justinus-Kerner-Verein und
Frauenverein e. V., Ort: Helfensteinkeller, Weinsberg.
...bis 10. Juli:
Ausstellung: The Power of Conversation: Jewish Women and their Salons.
Veranstalter / Ort: The Jewish Museum, New York. Vorgestellt werden 14
Salonnieren, darunter Henriette Herz, Rahel Levin Varnhagen, Fanny von
Arnstein, Cäcilie von Eskeles, Amalie Beer und Fanny Mendelssohn Hensel
u. v. a., mit Objekten, Möbeln, Autographen, Bildern, eine Audio-Führung
mit Lesungen usw. Anschließend wandert die Ausstellung nach Boston.
Informationen:
http://www.thejewishmuseum.org/site/pages/onlinex.php?id=26
16./17. Juli, jeweils 17.00
Theobald Kerner: Prinzessin Klatschrose. Dramatisierung des Märchens
in der Bearbeitung von Hans Göbbel. Weinsberger Rosenkulturen,
Weinsberg.
11. August, 17.00
Kranzniederlegung am Grab von Theobald Kerner. Veranstalter:
Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein e. V., Ort: Friedhof, Weinsberg.
27. August, 19.30
"Prüfungen erwarte bis zuletzt". Goethe und Zelter: Briefgespräche und
Lieder. Ein Szenario von Karl Otto Conrady. Veranstalter:
Goethe-Gesellschaft in Köln e. V.; Ort: Aula 2 der Universität
(Hauptgebäude), Albertus-Magnus-Platz, Köln.
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...die Varnhagen Gesellschaft e. V. lädt ein:
28. August, 11.00
Kein "Marmorbild anstatt des Lebens"? Rahel Varnhagens Salon als
Zentrum des Goethe-Kults in Berlin
. Matinee mit Angelika
Mensching-Oppenheimer
und Nikolaus Gatter. Veranstalter:
Carl-Blechen-Gesellschaft e. V. und Varnhagen Gesellschaft e. V.;
Ort: Fürst-Pückler-Schloß Branitz bei Cottbus.
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21. September, 19.30
Die russischen Übersetzer von Friedrich Schillers Werken. Ein
literarischer Abend (über Michail Lermontow, Wassili Shukowskij und
Fedor Tutschew). Eintritt 4 / ermäßigt 3 EUR. Veranstalter:
Deutsch-Slawischer Kulturverein in Stuttgart e. V., Ort:
Mehrgenerationenhaus Heslach, Gebrüder-Schmid-Weg-13, 70199 Stuttgart.
23.-24. September
Konferenz: Kulturgeschichte der Diplomatie 1815-1914. Veranstalter:
Deutsches Historisches Institut London. Ort: German Historical Institute
London, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ.
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...die Varnhagen Gesellschaft e. V. lädt ein:
1. Oktober
Nikolaus Gatter / Angelika Mensching-Oppenheimer:
"Freundschaftsgluthen, die unsere Eltern verbanden". Justinus Kerner
und die Assings.
Vortrag mit Rezitaton aus ihren Briefen.
Veranstalter: Varnhagen Gesellschaft e. V. und Justinus-Kerner-Verein
und Frauenverein e.V., Ort: Beheimsaal, Weinsberg.
2. und 3. Oktober, jeweils 11.00-17.00
Ausstellung: "...zu literarischen Wächtern für unsere Geliebten
bestimmt."
Die Assings und die Kerners. Geschichte einer Freundschaft.
Mit Originalhandschriften aus dem Marbacher Literaturarchiv, aus
Beständen der Varnhagen Gesellschaft e. V. und aus Privatbesitz.
Veranstalter: Varnhagen Gesellschaft e. V. / Justinus-Kerner-Verein und
Frauenverein e. V., Ort: Baukelter, Weinsberg.
2. Oktober, 10.00 - bitte notieren -
JAHRESVERSAMMLUNG der Varnhagen Gesesellschaft e. V.; Kernerhaus,
Weinsberg.
3. Oktober ...und zum Ausklang:
Exkursion der VG zum Kleist-Archiv Sembdner der Stadt, Heilbronn mit
Günther Emig.
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7. Oktober, 19.30
Ulrich Grammel: Juliane von Krüdener auf dem Rappenhof in Weinsberg, in
Heibronn und in Schluchtern.
Veranstalter: Justinus-Kerner-Verein und
Frauenverein e. V., Ort: Kernerhaus, Weinsberg.
7. bis 9. Oktober,
Konferenz: Johann Christoph Blumhardt (1805-1880). Leben - Werk -
Wirkungen.
Veranstalter / Ort: Evangelische Akademie Bad Boll und
Verein für württembergische Kirchengeschichte. Anmeldung: Dr. Dieter
Ising, Landeskirchliches Archiv, Balinger Str. 33/1, D-70567
Stuttgart-Möhringen.
14. / 15. Oktober,
K. H. Lumpp: Justinus Kerner. In einer Bearbeitung v. Claudia
Tetzlaff. Regie: Heinz Pfitzenmaier. Szenenbild: Kerner sitzt an einem
Gartentisch mit seinen Freunden Uhland, Schwab, Mörike, Varnhagen,
Tieck... Veranstalter: Justinus-Kerner-Verein und Frauenverein e. V.,
Ort: Helfensteinkeller, Weinsberg.
20. Oktober, 10.00 und 20.00 Uhr
Kronetaarn Ensemble: Verborgene Schätze aus Andersens Märchentruhe und
Leben, das schönste Abenteuer. H. C. Andersen mal ganz anders(en)!
Veranstalter /Ort: Stadtbücherei Öhringen.
21. Oktober, 19.30
Rahel Varnhagen und die Salons im alten Berlin. Literarische Soiree
mit Barbara Viehoff, Claudia Schophuis, Rezitation: Annegret Arndt.
Veranstalter: Erzbistum Hamburg, Ort: K-Punkt, Lübeck
Informationen und Anmeldung:
Tel. 040 / 24 877-277
mailto:viehoff@egv-erzbistum-hh.de
23. Oktober, 11.00
Rahel Varnhagen und die Salons im alten Berlin. Literarische Matinee
mit Barbara Viehoff, Claudia Schophuis, Rezitation: Annegret Arndt.
Veranstalter: Erzbistum Hamburg, Ort: Café Endlich, Hamburg;
Informationen und Anmeldung:
Tel. 040 / 24 877 -277
mailto:viehoff@egv-erzbistum-hh.de
23. November, 20.00 Uhr
Kronetaarn Ensemble: Leben, das schönste Abenteuer. Andersen mal ganz
anders(en)!
Veranstalter/Ort: Stadt- und Kreisbücherei Nordhorn.
29. November, 19.30 Uhr
Kronetaarn Ensemble: Des Märchenkönigs neue Kleider. H.C. Andersen zum
200. Geburtstag.
Veranstalter/Ort: Stadtbibliothek Langenfeld.
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6. EUROPA - UND WAS FÜR MENSCHEN DARIN GESCHEHEN SOLLTE:
UNSERE TAGUNG IN KLEVE, 1. - 3. OKTOBER 2004
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"...so meint' ich einen Augenblick man könne dies nur in Europaisch so
ausdrüken; den andren wünscht' ich es könne in unserer Sprache
geschehen; u. ein dunkeler Gedanke ich könne es, u. möchte es; weil ich
so sehr das franz.: empfand; meine zweiffel an übersetzen u. besonders
an meine fähigkeit dazu nekten mich auch; ich nehm eine alte Adresse u.
übersetzte à prima vista wie man schreibt..."
Rahel Levin, 31. Januar 1807
"Am Sonntag werde ich mich unweit Kleve in einem kleinen Ort aufhalten,
wo Sie zu meiner Freude ganz der Meinige sein können. Falls Ihr Anblick
mich nicht heilt, gehe ich auf der Stelle beichten."
Friedrich II. an Voltaire, 6. September 1740
"Ich habe in Heinse's Briefsammlung gelesen. Es ging ihnen wie uns! Man
sollte sich nicht trennen! Drei sind schon todt: Gleim, und Heinse und
Forster. (...) Auch sie interessirte Europa, und was für Menschen darin
geschehen sollte, so lebhaft!"
Rahel Levin an Karl August Varnhagen, 17. Dezember 1808
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Die Neugier Rahel Varnhagens - und ihrer vielen Freunde - auf
Fremdsprachen und Weltliteratur, der Kulturtransfer im 18. und 19.
Jahrhundert und völkerverbindende Reformideen wie der Saint-Simonismus
standen im Mittelpunkt unserer 3. Fachtagung (nach Florenz und Iserlohn)
"...nur in Europaisch so ausdrüken." Sprachen, Politik und Geselligkeit
im Varnhagenschen Kreis
. Bei sonnigem Herbstwetter hatten wir rund
dreißig Teilnehmer nach Kleve gelockt, an den Brückenkopf zwischen
Preußen und Frankreich. Schloß Gnadenthal gehörte den Baronen von Klotz,
deren Nachfahre "Anacharsis" Clootz begeisterter Anhänger der Revolution
und ihr Opfer war.
Die Referenten kamen u. a. aus Berlin (Ulf JACOB, Holger-Falk
TRÜBENBACH, Ina PFITZNER, Beate WEBER), aus Köln (Mirjam HALLER,
Christian LIEDTKE, Nikolaus GATTER), Eltville (Christiane NÄGLER) und
Hamburg (Christina PAREIGIS, Angelika MENSCHING); aus den USA waren die
Henriette-Herz-Biographin Marjanne E. GOOZÉ angereist, aus den
Niederlanden (neben der ALG förderte Euregio das Projekt) Klaus F.
GILLE, aus Italien Paola FERRUTA und Ursula ISSELSTEIN, aus Frankreich
Margot TAURECK, aus England Gerlinde RÖDER-BOLTON und Christiane UJMA.
Das Grußwort sprach Staatssekretärin Barbara HENDRICKS MdB. Europäische
Salonkultur wurde erörtert, und neben Vertracktheiten romantischer
Universalpoesie und kollektiven Schreibens standen Goethes Spätwerk und
der Saint-Simonismus bei Pückler und d'Eichthal auf dem Programm,
Klassiker-Übertragungen ins Japanische, Heines Briefe aus Paris und die
Übersetzung seiner Lyrik ins Jiddische. Auch von den Brüdern Humboldt
war die Rede: Wilhelms ambivalentes Verhältnis zum Judentum und
Alexanders preußenkritische Kommentare. Ein Werkstattbericht aus der
Edition Rahel Levin Varnhagen über Rahels französische Exzerpte und
ein Referat über Ludmilla Assings Teilnahme an der italienischen
Risorgimento-Bewegung rundeten das Programm ab. Die Referate der Tagung
sollen spätestens 2006 im Almanach der Varnhagen Gesellschaft Bd. 4
gedruckt werden. Der Stadtspaziergang mit Karin LAAKES am 1. Oktober
führte u.
a. zur Gedenktafel für die 1938 zerstörte Synagoge in Kleve, aber auch
zum Denkmal des Moritz von Nassau und auf die Schwanenburg. Einen
'europaischen' Ausklang fand unsere Tagung im Salon von Ingeborg Dähne
in der Villa Belriguardo am 3. Okt. Zu Klaviermusik von
Mendelssohn-Bartholdy und Albéniz rezitierten Angelika
MENSCHING-OPPENHEIMER, Christiane NÄGLER und Nikolaus GATTER aus Briefen
und Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts.
Mit der Tagung ging am 3. Oktober auch die liebevoll zusammengetragene
und mit künstlerischen Leihgaben ergänzte Ausstellung zu Ende, die im
letzten Jahr unter dem Titel Lebens bilder, die Zukunft zu bevölkern.
Von Rahel Levins Salon zur 'Sammlung Varnhagen'
zweimal, in der
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und in der Staats- und
Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, gezeigt wurde. Über weitere
Stationen wird zur Zeit noch verhandelt.
Ausführlicher Tagungsbericht von Kornelia LÖHRER unter:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=614
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7. DIE VARNHAGEN GESELLSCHAFT E. V.
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VORSTAND:
Dr. Nikolaus Gatter, Köln (Vorsitzender)
Trautlind Klara Schärr, Bremen
(Stellvertretende Vorsitzende)
Karin Laakes, Bocholt (Schatzmeisterin)
Christian Liedtke, Düsseldorf (Schriftführer)
Kornelia Löhrer, Hürth (Schriftführerin)
Dr. Elke Wenzel, Bergisch Gladbach (Fachbeirat)
Angelika Mensching-Oppenheimer, Hamburg
(überregionaler Mitgliederausschuß)

SCHIRMHERRIN / EHRENMITGLIEDER:
Prof. Carola Stern, Berlin
Renée Kraus, prom. Phil., Dortmund
Prof. Dr. Maria Victoria Arrabal Cano, Barcelona
Prof. Dr. Jaime Vándor, Barcelona

NEUE MITGLIEDER / NACHTRÄGE:
Dr. Horst-Hans Assing, Servance (Frankreich)
Klaus Krämer, Kriftel
Monika Ritter-Fenkl, Nauheim
...AUSGESCHIEDEN SIND:
Dr. Friedhelm Auhuber, Regensburg
Helmut G. Haasis, Reutlingen-Betzingen
Prof. Dr. Hermann Zabel, Hagen
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8. CALLS FOR PAPERS
24.-25. Juni 2005, Kassel
Georg Forster in den intellektuellen Netzwerken seiner Zeit, Kassel
Veranstalter: Georg Forster Gesellschaft Universität Kassel /
Fachbereich 05 - Gesellschaftswissenschaften, D-34109 Kassel
Vorschläge möglichst bis Ende Januar 2005 Deadline: 30.03.2005
Prof. Dr. Horst Dippel
Georg Forster Gesellschaft Universität Kassel
Fachbereich 05 -
Universität Kassel
Tel. 0561-804 3833
mailto:hdippel@uni-kassel.de
http://georg-forster-gesellschaft.de/

19.-21. April 2006, Sheffield
Schwellenüberschreitungen: deutschsprachige Autorinnen 1780-1918
Veranstalter: Department of Germanic Studies in Zusammenarbeit mit dem
Centre for Gender Studies in Europe und dem Centre for Nineteenth
Century Studies an der Universität Sheffield. Beiträge können in
deutscher als auch in englischer Sprache gehalten werden. Abstracts von
etwa 400 Worten bis zum 30. Juni 2005 an:
Caroline Bland:
mailto:c.bland@shef.ac.uk
Elisa Müller-Adams:
mailto:e.mueller-adams@shef.ac.uk

STIPENDIEN
u. a. für die Universitäten und Techischen Hochschulen in Krakau,
finanziert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit,
vergibt die GFPS e.V. (Gemeinschaft für studentischen Austausch in
Mittel- und Osteuropa), Freiburg. Geboten wird die Einschreibung in
einen polnischsprachigen Studiengang und ein monatliches Stipendium in
Höhe von 1000 Zloty. Möglichkeit zur Teilnahme am regulären Lehrbetrieb
oder an Semestersprachkursen.
Erwünscht sind:
- mindestens Grundkenntnisse der polnischen Sprache
- Interesse an Kultur und Gesellschaft Polens
- gute Leistungen im bisher absolvierten Studium
- Immatrikulation an einer deutschen Hoch- bzw. Fachhochschule
- deutsches Abitur bzw. Fachabitur
- deutsche Staatsangehörigkeit
Bewerbungsschluss: 30. April 2005
Informationen:
http:www.gfps.org
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9. NEUE PUBLIKATIONEN UNSERER MITGLIEDER:
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Mit vergnüglich-philosopischen Dichtungen im Geiste seines aufgeklärten
Vorfahren, des Freundes von Nicolai und Mendelssohn, ist unser Mitgleid
Hans W. L. BIESTER im Internet vertreten, unter folgenden Links
abrufbar:
http://hometown.aol.de/hansbiester/page3.html
http://hometown.aol.de/hansbiester/page4.html
http://hometown.aol.de/hansbiester/page7.html
http://hometown.aol.de/hansbiester/page10.html
http://hometown.aol./hansbiester/page19.html
Als Almanach-Autor schildert Wolfgang BUNZEL Goethe im
Goethezeit-Portal des 'World Wide Web':
(acrobat reader erforderlich)
http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/ PDF/db/wiss/goethe/bunzel_almanache.pdf
Auch sein Aufsatz über Vorabdrucke einzelner Abschnitte aus Goethes
'Wanderjahren' in Cottas 'Taschenbuch für Damen' ist im
Goethezeit-Portal online verfügbar:
(acrobat reader erforderlich)
http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/ PDF/db/wiss/goethe/wanderjahre_bunzel.pdf
Zu dem von Jörg DREWS herausgegebenen Band Seume: "Der Mann selbst" und
seine "Hyperkritiker"
. Vorträge der Colloquien zu J. G. Seume in
Leipzig und Catania 2002, Bielefeld: Aisthesis 2004 trug Georg
MEYER-THUROW etwas über Erfundene Geschichten aus Seumes Leben. Eine
Anmerkung zur Monographie von Oskar Planer und Camillo Reißmann
bei.
Das von Wolfgang BUNZEL herausgegebene Bettinen-Jahrbuch 16 (2004)
enthält Beiträge von Ulrike LANDFESTER, Ursula PÜSCHEL und Nikolaus
GATTER (der den von Berndt TILP edierten Briefwechsel Heinrich Düntzers
mit K. A. Varnhagen rezensierte).
Von Aldona GUSTAS erschien zweisprachig (mit Übersetzungen ins Polnische
v. Waldemar A. Zamlewski): Wtopieni w noc / Nachtversunken. Poznan:
Wiekopolska Agencja Literacka 2004.
Gemeinsam mit Bill McCann gab Gabriele HAEFS im Auftrag der
Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft e.V. ein Themenheft der
Literaturzeitschrift Eiswasser Nr. 14 (2003/04) heraus: From Wales With
Love / Cofion Cynnes o Gymru.

Im Sammelband von Ursula Goldenberg (Hg.) Appell an das Publikum. Die
öffentliche Debatte in der deutschen Aufklärung 1687-1776
. Berlin:
Akademie-Verlag 2004 ist auch Gerda HEINRICH vertreten.
Zu "Von der Unzerstörbarkeit des Menschen", hg. v. Barbara
Becker-Cantarino u. Inge Stephan (über I. Drewitz), P.Lang: Berlin u.a.
2005 trug Gudrun LOSTER-SCHNEIDER den Aufsatz "Du darfst nie wieder so
reden!".
GeNarrations-Risiken in Ingeborg Drewitz' Roman "Gestern war
Heute. Hundert Jahre Gegenwart"
(1978) bei.
Hanna Lotte LUND schrieb (mit Detlef Kannapin) im Jahrbuch der
DEFA-Stiftung apropos: Film 2003 (Die DEFA und die Dichter) über
Brigitte Reimann.
Klaus PILBERG: Sternschnuppen - Himmlische Geschosse? In: Andromeda.
Zeitschrift der Sternfreunde Münster Jg. 17 (2004), Nr. 3/4, S. 31ff.
Johannes SALTZWEDEL: Anwaltliche Pietät. Johann Friedrich Heinrich
Schlosser als Treuhänder und Verehrer Goethes
. In Goethekult und
katholische Romantik.
Fritz Schlosser (1780-1861). Hg. v. Helmut
Hinkel. Mainz: Ph.v.Zabern 2002 (Neues Jb f. d. Bistum Mainz,
Sonderbd.).
Dirk SANGMEISTER: Vossilien (Funde zur Wirkungsgeschichte von Joh.
Heinr. Voss), in: Vossische Nachrichten Nr. 7, Nov. 2003, S. 71 u. 73.
Silke SCHLICHTMANN: Geschlechterdifferenz in der Literaturrezeption um
1800?
Zu zeitgenössischen Goethe-Lektüren. Tübingen: Niemeyer 2001 (=
Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte 107).
Claudia SCHWEIZER: Johann Wolfgang von Goethe und Kaspar Maria von
Sternberg - Naturforscher und Gleichgesinnte.
Lit-Verlag: Münster /
Hamburg / Berlin / Wien / London 2004.
Carola STERN gab, gemeinsam mit Ingke Brodersen, eine Anthologie zur
NS-Zeit: Eine Erdbeere für Hitler. Deutschland unterm Hakenkreuz
heraus (Frankfurt a.M.: S. Fischer 2005).
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10. NEU IN DER VEREINSBIBLIOTHEK / DANKSAGUNG
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Die Bibliothek kann nach vorheriger Absprache (Tel. 0221 / 42 54 30) bei
unserer Schriftführerin Kornelia Löhrer in 50354 Hürth, Berrenrather
Str. 509, eingesehen werden. Wir danken allen Stifterinnen und Stiftern
für Bücher, Sonderdrucke, Zeitungsausschnitte, Mikrofilme und
Fotokopien!
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Internationals Jahrbuch der Bettina-von-ARNIM-Gesellschaft 16 (2004).
222 S., Berlin: Saint-Albin 2005; u. a. Beiträge v. Wolfgang Bunzel über
Richard van Dülmens Romantik-Studie; Lars Lambrecht über O. F. Gruppe
und die Junghegelianer; Sikander Singh über Immermanns Epigonen.
Jahrbuch der FOUQUÉ-Gesellschaft Berlin-Brandenburg 2004. Hg. v.
Tobias Witt. 121 S. Berlin: Weidler 2004; u. a. mit Beiträgen v. Dieter
WEIGERT (Das Militärische bei den Fouqués), Michael SCHMIDT (über
Moritz Abraham Stern und Helmuth von Moltke als Fouqué-Leser); Julia
BERTSCHIK (über Dichtungssymbolik bei Goethe u. Caroline de la Motte
Fouqué).
Briefe von Alexander von HUMBOLDT an Varnhagen von Ense aus den Jahren
1827 bis 1858.
Nebst Auszügen aus Varnhagen's Tagebüchern, und Briefen
von Varnhagen und Andern an Humboldt, 400 S., Leipzig 1860.
Kirsten JÜNGLING / Brigitte ROSSBECK: Schillers Doppelliebe. Die
Lengefeld-Schwestern Caroline und Charlotte. 352 S., Abb. Berlin:
Propyläen 2005.
Jörg KUHN: (Büro Müller + Altmeyer, Architekten): Kunsthistorisches
Gutachten zur Grabstätte von Rahel und Karl August Varnhagen von Ense
auf dem Alten Friedhof der Dreifaltigkeitsgemeinde vor dem Halleschen
Tor in Berlin-Kreuzberg
, Mehringdamm 21.
Erstellt im Auftrag des
Landesdenkmalamtes Berlin, Fachreferat für Gartendenkmalpflege. 31 S.,
Abb. Berlin: o.V. 2004 (Kopie).
Johanna v. LAMPRECHT (geb. Robert-Tornow): zur Familiengeschichte
(Taufzeugnisse, Porträts, Stammbaum, Aufzeichnungen v. Herrad v.
Lamprecht) (in Fotokopie).
Undat. hss. Fragment eines Testamentes in hebräischer Schrift,
vermutlich von Rahels Mutter Chaje LEVIN.
LITERATURBLATT Nr. 2 (2005), darin: Rahel Varnhagen geborene Levin.
Vera Beschitzki spaziert zu ihrem Grab
.
Gudrun LOSTER-SCHNEIDER: Du darfst nie wieder so reden!".
GeNarrations-Risiken in Ingeborg Drewitz' Roman "Gestern war Heute.
Hundert Jahre Gegenwart" (1978). In: "Von der Unzerstörbarkeit des
Menschen"
. I. Drewitz im literarischen und politischen Feld der 50er
bis 80er Jahre. Hg. v. Barbara Becker-Cantarino u. Inge Stephan. Berlin
u. a.: P. Lang 2005 (= Publikationen der Zeitschrift für Germanistik 10)
(in Fotokopie).
RAHEL. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde. Bearb. u. eingel. v.
Hans Landsberg. 256 S. Berlin: Simion 1904.
Moritz ROBERT: hss. Aufstellung zur Verteilung des Familienerbes v. 14.
3.1820
.
Rainer SCHWARZ: Werther und Lotte auf Glas. Goethes "chinesischer
Ruhm". In: Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde
Ostasiens 175-176 (2004), S. 139-143
Henriette SOLMAR: (hss.) Brief an an Johanna von Lamprecht, 22.4.1828;
Brief an Karl von Lamprecht u. Hertha v. Lamprecht geb. Caprivi,
28.2.1862; (hss.) Aufstellung des Testamentsvollstreckers von Henriette
SOLMAR, Wilke, v. 9.4.1890
.

WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN UND SPENDERN / -INNEN:
Ein Drittel der Finanzierung der Tagung Nur in Europaisch so ausdrüken
im letzten Jahr wurde uns durch die ALG aus Mitteln der
BUNDESBEAUFTRAGTEN FÜR KULTUR UND MEDIEN bewilligt; die EUREGIO steuerte etwas bei und der NIEDERLÄNDISCHE GERMANISTENVERBAND unterstützte das Projekt.
In diesem Jahr fördert die Karla und Alfred W. ADICKES-STIFTUNG in
Hamburg unsere Arbeit durch eine großzügige freie Spende und ermöglicht
so, daß wir den lange geplanten Almanach Bd. 3 zum Druck bringen können.
Hans W. L. BIESTER stiftete uns aus seinen Beständen die Edition von
Rahel. Ein Buch des Andenkens von Hans Landsberg.
Soeben erschienen ist das Buch von Kirsten Jüngling und Brigitte
ROSSBECK: Schillers Doppelliebe. Die Lengefeld-Schwestern Caroline und
Charlotte, Berlin: Propyläen 2005, das uns durch Kerstin SALVADOR
eingesandt wurde. Das schön ausgestattete und die Lebensgeschichte der
beiden Schwestern liebevoll schildernde Buch zeigt Friedrich Schiller
von einer sehr menschlichen Seite, die angesichts pompöser,
staatstragender und prominent besetzter Feiern zu seinem Jubiläum oft zu
kurz kommt. Es läßt aber auch Rückschlüsse zu auf die Rolle
intellektuell bedeutender Frauen in der kurzen goldenen Ära der
deutschen Klassik. Eine Rezension in unserem Almanach folgt!
Von Irina HUNDT, die sich seit langem für die Grabstelle Rahel
Varnhagens engagiert hat, erhielten wir Briefwechsel, Zeitungsartikel,
Bilder für unser Archiv.
Dieter KUHN besorgte uns das in Württemberg erscheinende
Literaturblatt mit einem Artikel über Rahels Grab in Berlin.
Herrad v. LAMPRECHT spendete außer wertvollen Autographen auch eine
Erstausgabe der Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von
Ense
.
Die Regisseurin Irene SCHUCK sandte eine Aufnahme des Hörspiels von
Dietmar Schings: Rahel. Die Reise nach Frankfurt, das der Hessische
Rundfunk am 13.3., 14.05 sendet.
Beate WEBER verdanken wir einen Artikel über Goethes chinesischen Ruhm.
Allen Spendern/innen, auch denen, die hier aus Platzgründen nicht
erwähnt werden, sagen wir herzlichsten Dank!
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Auf Wiedersehen zur Goethe-Matinee bei der Carl-Blechen-Gesellschaft,
Schloß Branitz, 28.8., und zur
Jahresversammlung am 2. Okt, 11.00 im Kernerhaus in Weinsberg!
Gäste sind willkommen.
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Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Varnhagen Gesellschaft e. V. durch
Ihren Beitritt oder eine Spende:

SPENDEN UND BEITRÄGE SIND STEUERLICH ABSETZBAR.
Wenn Sie Mitglied der Varnhagen Gesellschaft werden wollen: ein Formular
für die schriftliche Beitrittserklärung sowie unsere Satzung finden Sie
unter
http://www.varnhagen.info/beitritt.html
Unser Mitgliedsbeitrag beträgt:
für Ermäßigungsberechtigte (mit Nachweis): Jahresbeitrag 12 EUR
- für alle anderen: Jahresbeitrag 24 EUR
- für Institutionen: Jahresbeitrag 60 EUR, bei kostenlosem /
portofreiem Bezug aller Publikationen.
Mitglieder erhalten - soweit noch vorhanden - ältere GAZZETTINO-Ausgaben
sowie (noch) alle bisherigen Jahresgaben zugesandt, zweimal jährlich den
neuen GAZZETTINO, eine exklusive Jahresgabe sowie freien Eintritt zu
allen unseren Veranstaltungen. Institutionelle Mitglieder erhalten alle
Publikationen kostenfrei und unaufgefordert zugesandt.

unsere Anschrift:
Varnhagen Gesellschaft e. V.
Weisshausstr. 17
D-50939 Köln
fon ++ 49 (0) 221 42 54 30
fax ++ 49 (0) 22 33 69 27 31
mailto:gesellschaft@varnhagen.info
...vielen Dank für Ihr Interesse!
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25.03. 2005

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