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Köln im Juli 2009

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Gazzetino
Mitteilungen der Varnhagen Gesellschaft e. V.
No. 23 (2009)
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INHALTSÜBERSICHT
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1. Vor 200 Jahren: Die Schlacht bei Wagram
2. Varnhagens Brief nach Berlin
3. Aus alten Akten: Varnhagens Militärzeugnis
4. Neues von Rahel und Karl August Varnhagen...
...und: Noch einmal: Rahel Varnhagen im Film sowie Zwei Calls for Papers
5. Vorgestellt: Sigrun Hopfensperger / Hans-Mayer-Weg in Köln benannt
6. Termine: empfehlenswerte Veranstaltungen
...darin u.a.: MV und Tagung der Varnhagen Gesellschaft,
Mahnmal für die Opfer des Völkermords in Namibia 1904-06
7. Die Varnhagen Gesellschaft e. V.
8. Glückwünsche / Ehrungen
9. Veröffentlichungen unserer Mitglieder
10. Büchermerk - neu in unserer Vereinsbibliothek
11. Karoline Pichler über Ein Buch des Andenkens
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1. VOR 200 JAHREN: DIE SCHLACHT VON WAGRAM
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Am 5. / 6. Juli vor 200 Jahren erlitten die Österreicher bei Deutsch-Wagram
eine Niederlage gegen die französischen Truppen. Bei dieser Schlacht standen auf österreichischer Seite 140.000 Soldaten unter Führung von Erzherzog Karl, unter ihnen auch Freiwillige wie Karl August Varnhagen, der im Regiment Vogelsang diente. Napoleon mit seinen Generälen Davout, Masséna, Oudinot und Bernadotte befehligten 190.000 Mann, darunter das IX. Korps aus Sachsen.
Wagram ist eine nördlich von Wien gelegene Kleinstadt im Marchfeld. Nach einem kurzen weiteren Gefecht bei Znaim schloss Erzherzog Karl einen Waffenstillstand und wurde deshalb von Kaiser Franz I. als Oberbefehlshaber entlassen.
Österreich musste am 14. Oktober 1809 den Frieden von Schönbrunn schließen, der die Verheiratung der Kaisertochter an Napoleon mit sich brachte.
Karl August Varnhagen, der das Frühjahr 1809 fern von seiner geliebten Rahel als mittelloser Student in Tübingen verbracht hatte, nahm an dieser Schlacht als Freiwilliger im Regiment Vogelsang teil. Er hatte sich in einer schwierigen Lebenslage entschlossen, in den Krieg gegen die verhassten Besatzer zu ziehen und sich notfalls in der Schlacht "eine Kugel zu suchen", wie er an Rahel schrieb. Tatsächlich wurde er beim ersten Ansturm verwundet.
Für Varnhagen wurde dieses Ereignis zu einer Lebenswende. Von einem Durchschuss des Schenkels rasch genesen, sorgte er mit seinen medizinischen Kenntnissen dafür, dass eine falsche Behandlung seines erkrankten Obersten Wilhelm von Bentheim abgebrochen und dieser rasch geheilt wurde. In der erzwungenen Friedenszeit gab es für den Soldaten nicht viel zu tun.
Varnhagen wurde Adjutant und Vertrauter des Obersten, reiste mit ihm nach Prag, Töplitz und Paris, wo sie eine Audienz bei Napoleon besuchten. Schließlich nahm er als Lieutenant seinen Abschied und trat in russische Dienste. Mit einer Kosakenarmee unter Oberst Tettenborn nahm Varnhagen an den Freiheitskriegen des Jahres 1813/14 in Norddeutschland teil.
Eine Schilderung aus Varnhagens Feder brachte das Historische Taschenbuch von Friedrich v. Raumer, Bd. 7 (1836), S. 1-77. Zur Hundertjahrfeier im Juni 1909 gab der k.u.k. Postmeister und Lokalhistoriker Deutsch-Wagrams, Anton Pfalz, den Text neu heraus, um für ein Denkmal zu sammeln - mit einem Posaunenengel als Titelvignette. Auch Straßen wurden damals in Wien und Wagram nach Karl August Varnhagen benannt.
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2. VARNHAGENS BRIEF NACH BERLIN, 20.7.1809
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"Als ich den Schuß in den Schenkel erhielt, fühlte ich zuerst nur einen harten Schlag, der mich durchfuhr; ich sah aber gleich, indem ich den Rockschoß weghob, zwei Rinnen Blut hervorquillen, die Kugel war durch und durch gegangen. Hier galt aber kein Besinnen, das Regiment, vom Feinde auf dem linken Flügel lebhaft angegriffen, wich dort eilig zurück, und bald war auch der rechte Flügel in die Flucht mit fortgerissen. Ich mußte die letzte Kraft anstrengen, um nicht zurückzubleiben. Zwei Soldaten faßten mich unter den Armen, und halb gehoben, halb auftretend, kam ich bis rückwärts unserer Lagerhütten. Viele Kanonenkugeln sausten über uns hin, eine so dicht, daß mein einer Führer zu Boden stürzte: unverwundet, wie es schien; der andere brachte mich noch etwa hundert Schritte weiter, kehrte dann aber zum Gefecht zurück, das unterdessen wieder zum Stehen gekommen war. [...] Einige Verwundete, die herankamen, konnten mir Hülfe bieten, ein Soldat trug mich sogar eine Strecke, bis wir einen zerschossenen Pulverwagen trafen, der leer zur Reserve fuhr. Auf diesen setzte man mich, und nun ging's in der Abendkühle langsam fort, eine ganze Schar Verwundeter schleppte sich mit, bald nahmen Winseln und Klagen überhand, das Schüttern des Wagens verursachte mir großen Schmerz, das Blut, welches anfangs reichlich geflossen war und sich im Stiefel angehäuft hatte, stockte jetzt, und Schenkel und Knie wurden kalt und starr; ich litt, gleich den Andern, an schrecklichem Durst, und auch die Nachtkälte wurde sehr schmerzlich. " (zit. nach Denkwürdigkeiten. Hg. v. Konrad Feilchenfeldt, Bd. 1, 659 f.)
Bei der Schlacht von Wagram starben auf Seiten der Franzosen und ihrer Verbündeten mindestens 14.000 Mann. Nach einer Statistik von Oskar Christe betrug der österreichische Verlust an Todten: 4 Generale, 120 Offioziere, 5507 Mann, 1935 Pferde, an Verwundeten: 13 Generale, 610 Offiziere, 17.490 Mann, 1912 Pferde; im Ganzen 31.000 Mann.
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3. AUS ALTEN AKTEN: VARNHAGENS MILITÄRZEUGNIS
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Auskünfte über Varnhagens Militärzeit in Österreich finden sich in einem Artikel von Oskar Christe in Danzers Armee-Zeitung Jg. 7, Nr. 11 v. 13.3.1902, S. 9f.:
Aber die Aussichten, neuerdings im Heere Oesterreichs einen Krieg mitzumachen, schwanden von Tag zu Tag, und so entschloß Varnhagen sich Ende 1812, um seinen Abschied zu bitten, "wegen Familienangelegenheiten", wie es in seinem Gesuche hieß, "die dringend eine längere Abwesenheit des Bittstellers vom Regiment und seine Gegenwart in der Nähe seiner Familie erfordern". Oberst Bentheim befürwortete das Quittirungsgesuch bei gleichzeitiger Verleihung des Unterlieutenantscharakters am 15. December 1812, "umsomehr, als derselbe nach seiner diesem Regiments=Commando nur zu gut bekannten Denk- und Handlungsweise für immer ein der Ehre, ein Mitglied des Officierscorps der k. k. österreichischen Armee zu sein, würdiges Individuum zu sein verspricht. Die beigefügte Conduitenliste Varnhagen's lautet: "Ledig, 30 Jahre alt, in Düsseldorf geboren, dient im Regiment Vogelsang Nr. 47 als Fähnrich 3 Jahre, 6 Monate. Was er war: Doctor medicinae; hat Beihilfe: etwas; Gesundheitsumstände: gute; Gemüthsbeschaffenheit: gut und bescheiden; natürliche Talente: sehr viele; redet Sprachen: deutsch, Französisch, Latein und Griechisch; Exerciren: gut; Adjustiren: gut; Dressiren: gut; Kenntnisse im Geniewesen: keine; in anderen Wissenschaften: Geographie und Geschichte; Reiter: etwas; Pferdekenner: nein; Betragen vor dem Feinde: sehr brav und 1809 blessirt worden; Betragen mit dem Civile: verträglich; im Regiment: beliebt; mit seinen Untergebenen: angemessen; Eifer und Application: viel; guter Wirth, sehr brauchbar im Dienst."
Am 6. Jänner 1813 wurde das Gesuch Varnhagen's vom FM Grafen Bellegarde mit nachstehenden Allerunterthänigsten Vortrag zur Kenntniß des Kaisers gebracht: "Der Fähnrich Varnhagen von Vogelsang=Infanterie ist mit dem anverwahrten, von dem Regiment unterstützten Gesuche um die Bewilligung seiner Quittirung und um die Verleihung des Unterlieutenantscharakters eingeschritten. Man würde es nicht wagen, Eurerer Majestät diese Bitte eines Officiers vorzutragen, welcher erst der 14. im Range ist und wegen Familienangelegenheiten quittirt hat, wenn man nicht in den Verdiensten, die deselbe sich während seiner kurzen Dienstzeit erworben, Gründe zu einer besonderen allerhöchsten Rücksichtnahme aufzufinden glaubte. Varnhagen ist als Ausländer, kurz vor der Schlacht bei Deutsch-Wagram, aus bloßer Anhänglichkeit an Euerer Majestät Allerhöchste Dienste bei dem Infanterieregiment Vogelsang eingetreten und in der erwähnten Schlacht schwer verwundet worden. Diese freiwillige Aufopferung, sein braves Verhalten vor dem Feind, seine ausgezeichnete Conduite und vorzügliche Verwendung, welche das Regiment mit der beigefügten Conduitenliste bestätiget, erwerben ihm allerdings einen nicht ungegründeten Anspruch auf eine Allergnädigste Würdigung seines Wunsches. Euere Majestät dürfen sich daher in huldreicher Erwägung dieser Gründe bewogen finden, dem gedachten Fähnrich zum Merkmal der Allerhöchsten Gnade und zur Belohnung seiner bewiesenen Anhänglichkeit bei seinem Austritte den Unterlieutenantscharakter Allergnädigst zu verleihen.
Kaiser Franz resolvirte: "Aus besonderer Gnade verleihe Ich dem Fähnrich Varnhagen bey seinem Austritte den Lieutenants=Charakter ad honorers.
Wien, den 16ten Januar 1813."
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4. NEUES VON KARL AUGUST UND RAHEL VARNHAGEN...
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Auf der Seite
https://www.zinnfigur.com
kann zum Preis von 78 EUR (Artikelnr. 565/271) ein Neudruck der Biographie
Leben des Generals Grafen von Schwerin von Karl August Varnhagen von Ense subskribiert werden. Den Reprint seiner Blätter aus der preußischen Geschichte (Leipzig 1868-1869) hat Nikolaus Gatter bei Olms-Weidmann herausgegeben und mit einem Vorwort versehen (Hildesheim / Zürich / New York 2009, Reihe: Historia Scientiarium). Die fünf Bände enthalten allerdings kein Register, wie irrtümlich vom Verlag angekündigt!
Erschienen ist inzwischen von Ute Schönwitz: Schelling war mein Lehrer und er war mir mehr: Ignatz Paul Vitalis Troxlers Leben in Briefen an Karl August Varnhagen und Anton Sebastian Federer. Dike / Nomos: Zürich / Sankt Gallen / Baden Baden 2009 (Europäische Rechts- und Regionalgeschichte Bd.  8).
In dem Band Freiheit, Gleichheit, Solidarität. Beiträge zur Dialektik der Demokratie (hg. v. Werner Goldschmidt, Bettina Lösch u. Jörg Reitzig, Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang 2009 (Philosophie und Geschichte der Wissenschaften.
Studien und Quellen 68) beschäftigte sich Konrad Feilchenfeldt mit Georg Friedrich Kolb und Karl August Varnhagen von Ense. Ein Kurzbriefwechsel aus der Epoche des Junghegelianismus (S. 59-77).
Kriegshandlungen um Boizenburg schildert ein Varnhagen-Text im Mecklenburgischen Hausbuch 2009, hg. v. Diethard H. Klein (Husum Druck- und Verlagsgesellschaft), S. 177-178.
Mit Rahels oft zitierem Spruch (der übrigens bisher nur durch Hannah Arendts Biographie bekannt ist): "Was tun Sie? - Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen" beschäftigt sich Pater Anselm Grün in einer seiner populären Sammlungen: Das Glück beginnt in dir. Gute Gedanken für jeden Tag. Ausgewählt und hg. v. Ludger Hohn-Morisch. Freiburg: Herder 2009, S. 70 f.
Für den 22. September 2009 sind die Familienbriefe von Rahel Levin Varnhagen, hg. v. Renata Buzzo Màrgari Barovero, im C.H. Beck-Verlag angekündigt.
Bereits erschienen ist im Verlag W. Fink in München eine Zürcher Dissertation von Leyla Ciragan: Performanz und Tradierung bei Rahel Levin/Varnhagen.
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NOCH EINMAL: RAHEL VARNHAGEN IM FILM
Rahels Filmauftritte sind selten, schrieben wir in No. 21 (2008). ANNE UND DIETER VARNHAGEN machen uns auf den Fernseh-Mehrteiler Heinrich Heine aufmerksam, der in den 80er-Jahren lief, mit Christoph Bantzer als Hauptdarsteller. Im ersten Teil unter dem Titel Das Leben ist weder Zweck noch Mittel: das Leben ist ein Recht spielte Rosemarie Fendel die Rolle der Rahel Varnhagen. Kennt jemand diesen Film, hat ein Video aufgenommen? Wer hat den Film produziert? Inzwischen haben wir einen Hinweis bekommen, daß es der ZDF war. Über eine Leihgabe würden wir uns sehr freuen!
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ZWEI 'CALLS FOR PAPERS':
1.
Alma Maters Töchter im Exil - zur Vertreibung von Wissenschaftlerinnen und Akademikerinnen in der NS-Zeit 20. Tagung der AG "Frauen im Exil" in der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit dem Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen, 29.-31. Oktober 2010. Vortragsangebote mit Exposé bitte bis zum 1. September 2009 an:
Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg hansen.schabergatt-online.de
2.
German Women's Writing in its European Context, 1700-1900, London. Thursday, 25 and Friday, 26 November 2010, Institute of Germanic & Romance Studies, University of London.
Please send abstracts (200-300 words) with a working title to both of the co-ordinators by 30 September 2009: Dr Hilary Brown
(h.j.brownatswansea.ac.uk)
Dr Caroline Bland (c.blandatsheffield.ac.uk)
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5. VORGESTELLT: SIGRUN HOPFENSPERGER
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Im Herbst vorigen Jahres ist Sigrun Hopfensperger unserem Verein beigetreten. Sie wurde am 16. Juni 1967 in München geboren, war Beamtin, holte das Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg nach und studiert heute in Osnabrück Allgemeine Sprachwissenschaft und Philosophie. Einem Seminar über feministische Philosophie hat sie ein fundiertes Referat über Rahel Varnhagen und Bettina von Arnim vorgetragen, das unserem Archiv gestiftet wurde. Für uns besuchte sie die Verleihung des Droste-Preises und nahm am 4. April 2009 an einer Vorstandssitzung in Hürth teil.
"Ich sehe mich als Katalysator, der mit Sanftheit hartgesottene Kontrahenten entgiftet , bis diese einander schadlos begegnen können", sagt Sigrun Hopfensperger in einem Aphorismus von sich selbst.
Da freut es den Vorstand natürlich besonders, dass sie sich bereit erklärte, als zweite Schriftführerin zu kandidieren.
Als Autorin vielfach tätig, schreibt sie seit 2001 gezielt Aphorismen:
http://www.hopfensperger-aphorismen.de
und hat für unseren Verein bereits Kontakte mit dem Aphoristikertreffen in Hattingen angebahnt, dessen Mit-Organisator FRIEDEMANN SPICKER sich mit Aphorismen Rahel Varnhagens auseinandergesetzt hat. Die Varnhagen Gesellschaft hofft auf eine künftige Kooperation mit dem DEUTSCHEN APHORISMUS-ARCHIV.
http://www.dapha.de
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HANS-MAYER-WEG IN KÖLN BENANNT
Der Kölner Bezirk des VS-Schriftstellerverbands, für dessen Lesung gegen rechts wir im Frühjahr 250 EUR von der Sparkasse KölnBonn einwerben konnten, setzte sich für die BENENNUNG EINER STRASSE nach HANS MAYER ein. Der Kölner Wochenspiegel berichtete (Jg. 46, Nr. 24 v. 10.6.2009): "Späte Ehrung für den Hans Mayer, der 1907 im Belgischen Viertel geboren wurde und 2001 in Tübingen starb. Ihm wurde ein Weg gegenüber der Uni-Mensa gewidmet.
Im Dritten Reich wurde der Jude, der Jura, Geschichte und Philosophie studierte, verfolgt und floh nach Frankreich und in die Schweiz. Die Kölner Uni erkannte ihm seine Doktorwürde ab, die er erst 1981, ein Jahr, nachdem er mit dem Kölner Literaturpreis ausgezeichnet wurde, zurückbekam.
Zahlreiche Bücher hat der Literaturprofessor geschrieben. Darunter Werke über Goethe und Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Wobei sein größtes Werk Georg Büchner gewidmet war. Genauso widerspenstig und rebellisch wie er war, gestaltete sich die Enthüllung des Wegschildes. Das Straßenverkehrsamt hatte es gut gemeint und den Pfeiler, an dem das Straßenschild befestigt wurde, aufgestockt. Als nun die feierliche Enthüllung geschehen sollte, kam Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker nicht dran, da keiner an eine Leiter gedacht haben. Thomas Geduhn, Ethnologe und Initiator der Namensnennung, kletterte schließlich hoch und enthüllte das Schild." Bleibt zweierlei nachzutragen: Der Vorsitzende der Varnhagen Gesellschaft e. V. war es, der Herrn Geduhn die 'Räuberleiter' halten musste, und inzwischen ist das Schild durch einen Zusatz mit den Lebensdaten Hans Mayers und dem skeptischen Titel seiner Autobiographie - "Ein Deutscher auf Widerruf" - ergänzt worden.
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6. TERMINE: EMPFEHLENSWERTE VERANSTALTUNGEN
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17. Juli bis 2. August
Ausstellung: Marlies Obier:"über den Tag hinaus".Eine Erinnerung an Marie Juchacz. Öffnungszeiten Di-Sa 14.00- 18.00; So 11.00-18.00. In Kooperation mit der AWO Siegener Werkstätten.
Veranstalter / Ort: Frauen-Museum, Im Krausfeld 10, Bonn, Tel. 0228 / 69 13 44.
26. Juli, 15.00
Marlies Obier: Rosa Luxemburg (wie 17.6.)
26. Juli, 15.00
Angela Klein: Zwischen "Sturm und Drang" und Armenwesen: Johann Anton Leisewitz. Veranstalter / Ort: Braunschweigisches Landesmuseum, Burgplatz  1, 38100 Braunschweig.
6. August, 19.30
Hofgespräche: Wilhelmine Herzlieb - ein Leben im Schatten von Goethes Wahlverwandtschaften.Mit Ditte von Arnim. Veranstalter / Ort: Grand Hotel Russischer Hof, Goetheplatz 2, Weimar.
11. August, 17.00
Einweihung des Mahnmals für die Opfer des deutschen Völkermords in Namibia 1904-1908 in unmittelbarer Nachbarschaft des Anti-Kolonial-Elefanten im Beisein vopn Senator Reinhard Loske und dem Bildungsminister von Namibia, Nangolo Mbumba. Ort: Gustav-Deetjen-Anlage, Bremen.
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Das Mahnmal in der Gustav-Deetjen-Grünanlage erinnert an die Opfer der Schlacht am Waterberg und des Kolonialkrieges von 1904 bis 1908 in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. [...] Im Verlauf eines von der deutschen Schutztruppe verübten Eliminierungsfeldzugs wurden rund 65 000 Angehörige des Herero-Volkes, rund 10 000 Angehörige des Nama-Volkes und eine ungewisse Anzahl von Damara getötet. Der Kommandeur der deutschen Kolonialtruppe, Generalleutnant Lothar von Trotha, befahl nach der Schlacht von Ohamakari (Schlacht am Waterberg, 11. August 1904) die Vernichtung der Widerstand leistenden Gruppen.
Gegenüber dem Gouverneur der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, Leutwein, beschrieb von Trotha seine Absicht freimütig: "Ich kenne genug Stämme in Afrika. Sie gleichen sich alle in dem Gedankengang, dass sie nur der Gewalt weichen. Diese Gewalt mit krassem Terrorismus und selbst mit Grausamkeit auszuüben, war und ist meine Politik. Ich vernichte aufständische Stämme mit Strömen von Blut " Von Trotha bezeichnete die Situation als den "Anfang eines Rassenkampfes". Dessen planmäßige Umsetzung wurde von der Schutztruppe konsequent zu Ende geführt. Sie bildete einen über 250 Kilometer langen Überwachungskordon und blockierte damit alle Fluchtmöglichkeiten aus der Omaheke, einer wasserlosen Region östlich des Waterbergs, in die die Afrikaner nach der Schlacht geflohen waren.
Deren Angebote aufzugeben wurden ignoriert, Verdurstende "von ihren Leiden erlöst". Tausende Männer, Frauen und Kinder fielen dem Vorgehen zum Opfer, und fast das gesamte Vieh der Ovaherero, nicht nur Lebensgrundlage, sondern auch Kulturträger des Nomadenvolkes, ging zugrunde. Nach der faktischen Vernichtung des Volkes der Ovaherero forderten Siedler auch die Ausrottung der Nama, die sich im Oktober 1904 erhoben und einen Guerillakrieg begannen.
Die Deutschen reagierten darauf mit einer Politik der verbrannten Erde. Die Besetzung und teilweise Vergiftung von Wasserstellen führte zu Tausenden weiteren Opfern unter den Nama und Damara. Unzählige Menschen starben in den folgenden Jahren an den Lebensbedingungen in Internierungslagern und an der Zwangsarbeit.
Anlässlich der internationalen Konferenz zum Kolonialkonflikt in Namibia, seinen Folgen und den Möglichkeiten der Wiedergutmachung und Versöhnung, die im November 2004 im Bremer Rathaus stattfand, sagte der damalige Bürgermeister, Dr. Henning Scherf, den anwesenden Vertretern der Opfergruppen die Errichtung eines Mahnmales in Bremen zu.
[...] Die Steine und Felsbrocken kommen aus Namibia, Beton und Kies aus Deutschland. Der Beton-Unterbau, der den Boden des runden Mahnmals bedeckt, versinnbildlicht die Basis der Erinnerung. Ohne Erinnerung keine Aussöhnung.
Die namibischen Steine mittlerer Größe symbolisieren die zahllosen Opfer des Völkermords. Die vier Felsbrocken - einer für jede am Wiedergutmachungsprozess beteiligte Seite: Deutschland und Namibia als politische Partner, die namibischen Opfergruppen und die Nachkommen der deutschen Siedler als Besiegelnde - stehen für die Grundsteine der Versöhnung, die gemeinsam gesetzt werden müssen. Die landschaftsgärtnerische Integration in die Grünanlage rund um das Bremer Anti-KolonialDenkMal, den Elefanten an der Gustav-Deetjen-Allee, assoziiert kontrapunktisch den Bezug zur Umwelt der Omaheke, die ohne den militärischen Terrorakt der Kolonialtruppen nicht lebensfeindlich für die Opfer des Genozids geworden, sondern organischer Teil des Lebensraumes geblieben wäre, mit dem sie als Nomaden interagierten. Der Standort des Mahnmals befindet sich in unmittelbarer Nähe des 1932 zur Verherrlichung des Kolonialismus errichteten und 1989/90 zum Anti- KolonialDenkMal umgewidmeten Elefanten-Monuments. Der Erinnerungsort verstärkt und bekräftigt damit das Gelöbnis der Freien Hansestadt, sich ihrer historischen Verantwortung für die Gründung deutscher Kolonien und die Entwicklung des Kolonialismus in Deutschland mit dem Blick auch auf die unrühmliche Seite dieser Geschichte zu stellen. Durch die Platzierung in der Nähe der Weggabelung östlich des Elefanten-Monuments entsteht eine optisch erkennbare Wechselbeziehung des Mahnmals mit dem Anti-KolonialDenkMal, jedoch ohne dass sich die beiden Anlagen konterkarieren. Auf eine besondere Zuwegung wird verzichtet. (F. Thomas Gatter)
Centre of African & Migration Studies
Universität Bremen FB 6
Postfach 330 440
D 28334 Bremen
Fon 0171 334 80 58
AB 0421 218 23 87
Fax 05021 875 83 52
e-mail thomas.gatteratfreenet.de
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20. August, 17.00
Dagmar Skwara: "Schiller und Beethoven - diese 2 Namen sind würdig bey ein ander zu stehen". Vortragsreihe Bürger Schiller. Eintritt frei.
Veranstalter / Ort: Goethe- und Schiller-Archiv, Hans-Wahl-Str. 4, Weimar.
4. September ...bis Mai 2010
Ausstellung: Revolution von Oben. Preußens Staatskanzler Karl August von Hardenberg (1750-1822). Veranstalter: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Stiftung Fürst Pückler-Museum Park & Schloss Branitz, Ort: Schloss Branitz, 03042 Cottbus.
4. bis 6. September
Konferenz: Goethes Verhältnis zur Natur, dargestellt am Beispiel des 'Faust'. U. a. mit Vorträgen über Der junge Goethe, die Alchemie und die Anfänge des Faust (Claus Priesner), "Die goldne Zeit, mein Freund, ist wohl vorbei" - Goethes Verhältnis zur Natur (Denise Roth) und Goethes Faust und die Gegenwart (Manfred Osten).
Veranstalter / Ort: Faust-Archiv Knittlingen.Kirchplatz 9, 75438 Knittlingen, Anmeldung bis 31.7. unter Tel. 07043 / 951610.
6. September, 18.00
Schoschana Maitek-Drzevitzky: Die literarischen Salons der Rahel von Varnhagen und Henriette Herz im Berlin des 19. Jhds. Veranstalter / Ort: Ehemalige Synagoge, 67273 Weisenheim am Berg, Hauptstr. 28a, Tel. 06353 2393.
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MITGLIEDERVERSAMMLUNG, AUSSTELLUNG UND TAGUNG
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- Bitte vormerken! Gäste sind willkommen -
"Sie ist jetzt neu ausgebaut", schrieb LUDMILLA ASSING am 28.7.1860 an Lassalle über die BURG DES FRANZ VON SICKINGEN, "aber man sieht doch noch an vielen stehengebliebenen Mauern wie groß und stark und mächtig dieser Bau war. Ich sah aus allen Fenstern, stieg auf alle Thürme und Höhen. [...]
Ein 295 Fuß tief in den Felsen gehauener Brunnen reicht bis zur Alsenz hinunter. Der Wein, der auf dem Berge wächst, soll sich durch Feuer und Würze auszeichnen. Zum Zeichen daß ich wirklich oben war, kommen ein paar dort abgepflückte Blätter mit."
In Bad Münster am Stein war auch HANS MAYER als Kind mit seinen Eltern zur Kur, wie er auf den ersten Seiten von Ein Deutscher auf Widerruf, seiner Autobiographie, schreibt.
6. bis 13. September
Ausstellung "Lebensbilder, die Zukunft zu bevölkern": Von Rahel Levins Salon zur Sammlung Varnhagen . Bad Münster am Stein-Ebernburg, Brunnenhalle im Kurpark & Weinaurant Bach, Lindenallee 11.
Rahel Varnhagen ist die Erfinderin des Berliner Salons. Die emanzipierte Jüdin und geniale Philosophin hinterließ rund 6000 Briefe. Ihr Ehemann Karl August Varnhagen gab nach ihrem Tod ein Buch des Andenkens für ihre Freunde heraus. Geselligkeit und Briefkultur, die Geschichte weiblichen Schreibens, das wechselvolle Schicksal der Briefsammlung sind die Themen unserer Info-Tafeln in der Brunnenhalle. Exquisite Scherenschnitte von Rahels Schwägerin Rosa Maria Assing und andere Kunstwerke werden im Weinaurant ausgestellt.
12. September
11.00 MITGLIEDERVERSAMMLUNG der Varnhagen Gesellschaft e.V., Kurpfälzischer Amtshof, Burgstr. 13, 55583 Bad Münster am Stein (Ortsteil Ebernburg).
ab 13.00 TAGUNG:
Von Sigurd bis Sickingen: Rittertugenden und Wertekanon von der Romantik bis zur Arbeiterbewegung. Vorträge über Bettina von Arnim und Friedrich Wilhelm IV. (URSULA PÜSCHEL), Fouqués ritterliche Hoffeste (ULRICH SCHUCH), Ferdinand Lassalle und Gräfin Hatzfeld (CHRISTIANE KLING-MATHEY - angefragt), "Und ewig grüßt der Eiserne Prinz": Prinz Eisenherz, ein (Ritter)Vorbild für Jugendliche?! (HUBERT MITTLER). Führung zur Ebernburg (KNUT HOPPE), Ein Brief Ludmilla Assings an Lassalle von der Ebernburg (1860) (NIKOLAUS GATTER)
ab 19.00
Ferdinand Lassalle: Franz von Sickingen. SZENISCHE LESUNG im Amtshof, u. a. mit ANGELIKA OPPENHEIMER, KNUT HOPPE. Musik: STEFAN KÖHL.
Vor 150 Jahren, im Frühjahr 1859, erschien das Drama Franz von Sickingen. Sein Autor, Ferdinand Lassalle, wurde als Gründer der Arbeiterbewegung und durch seinen Tod im Duell bekannt. Mit unserer Tagung fragen wir danach, was wie sich der Begriff der Ritterlichkeit seit der Romantik gewandelt hat.
Während die einen in Ritterromanen schwelgten, setzte sich Bettina von Arnim konkret für die sozial Schwachen ein. Sind Ritter in Comic und Film noch Vorbilder? Ein Brief, den Varnhagens Nichte Ludmilla Assing von der Ebernburg an Lassalle schrieb, wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Kriegerisch mutet auch das Bildmotiv unserer Ritter-Tagung an: Der kleine Reactionär aus einer gleichnamigen Satirezeitschrift des 19. Jhds., und ein von Rosa Maria Assing ausgeschnittener Schmetterling.
13. September - Tag des offenen Denkmals -
ab 10.00 FINISSAGE in der Brunnenhalle im Kurpark: Silhouettenschneiden, Visitenkartenkunde, Salontipps; Lassalle im großbürgerlichen Salon (ERNST SIEBEL - angefragt).
In Kooperation mit: Fouqué-Gesellschaft Berlin-Brandenburg,
Salongesellschaft Eltville, Verkehrsverein Rheingrafenstein, Kurpfälzischer Amtshof, Weinaurant Bach; gefördert von der der ALG aus Mitteln des Bundesministeriums für Kultur und Medien.
Schirmherrin: ANDREA NAHLES MdB (SPD)
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22. September, 19.00
Ralf-Torsten Speler: Johann Christian Reil und Kunst.
Musikalisch-literarische Soirée anlässlich des 250. Geburtstags des Mediziners; mit dem. Universitätschor 'Johann Friedrich Reichardt'. Ort: Reichardtsgarten, Halle.
22. September (19.00) ...bis 2. November
Ausstellung: Adelbert von Chamisso - Biografische Spuren. Zur Eröffnung liest Peter Schütt aus Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Führung: Karin Dittmar (Chamisso-Initiative, Berlin). Mo-Do 9.00-19.00 Uhr, Fr 9.00-16.00 Uhr, Sa 9.00-13.00 Uhr geöffnet. Veranstalter / Ort: Universitätsbibliothek Hagen, Ausstellungsraum, Universitätsstraße 23, 58097 Hagen.
23. September, 18.00 Uhr
Pfarrerin Brigitte Zywitz: Schätze des Burg-Archivs und der Varnhagen'schen Bibliothek. Reihe Mittwochs im Museum. Veranstalter / Ort: Museum für Handwerk und Postgeschichte, Fritz-Kühn-Platz, Iserlohn.
1. Oktober, 19.00
Carl-Blechen-Salonabend. 'Die Elixiere des Teufels' - E. T. A. Hoffmann, Carl Blechen und Bruder Medardus. Vortrag: Beate Schneider, Lesung: Michael Becker. Musik: Peter Wingrich. Veranstalter / Ort: Schloss Branitz, wie 4. 9.
8. Oktober (Beginn: 14.00) ...bis 10. Oktober
Konferenz: Wallensteinbilder im Widerstreit. Eine historische Symbolfigur in Geschichtsschreibung und Literatur vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart; Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart; Historisches Institut der Universität Stuttgart; Ort: Haus der Geschichte Baden-Württemberg,
Konrad-Adenauer-Str. 16, 70173 Stuttgart. Die Tagung ist öffentlich, eine vorherige Anmeldung ist jedoch aus Patzgründen erforderlich. Anmeldungen bitte an Herrn Wolfram Schneider vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg:
schneiderathdgbw.de
9. Oktober, 18.00
Peter Schütt: "Wir werden mit Europa alle Übel hinter uns lassen".
Adelbert von Chamissos 'Reise um die Welt'. Veranstalter / Ort: wie 22.9. 12. Oktober, 18.30 Uhr
Heiner Lück: Reil und sein Verhältnis zur napoleonischen Besatzungsmacht. Ort: Zwischendeck des Neuen Theaters, Halle.
16. Oktober (18.00) ...bis 18. Dezember
Ausstellung: Johann Christian Reil. Gelehrter, Arzt und Bürger. Veranstalter / Ort: Stadtarchiv Halle in Kooperation mit der Zentralen Kustodie der M.-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
23. bis 24. Oktober
Jahrestagung der Georg Büchner Gesellschaft e. V. Mit Vorträgen über die politische Opposition in Hessen zwischen 1815 und 1835 und über den Hessischen Landboten. Ort: Marburg, Biegenstr. 36, Tel. 06421 / 2 82 43 03.
27. Oktober, 19.00
Norbert Böhnke: Varnhagen von Enses Doppelroman. In der Reihe: Literatur zur Kur. Halle liest 2009. Christian-Wolff-Straße 2, Seiteneingang der Ulrichskirche, Gewölberaum, Halle.
29. Oktober, 15.30-17.30
UR-Märchen. Lesung und Diskussion mit unserem Mitglied Viktoria Meienburg. Elternschule am Grindel, Oberstraße 18b, Hamburg.
29. Oktober (Eröffnung 18.00) ...bis 31. Januar
Ausstellung: Die Welt umwälzen* Bettine von Arnim geb. Brentano (1785-1859). Veranstalter / Ort: Marburger Haus der Romantik. Markt 13, 35037 Marburg. Info: Tel. 06421-917160
3. November, 19.00
Lesung unseres Mitglieds Viktoria Meienburg zur Daphne-Ausstellung von 11 Künstlerinnen (an 27.10.). Mit Katharina Hempel (Gitarre), Corinna Meyer-Esche (Gesang), Kunstforum GEDOK, Koppel 66, Lange Reihe 75, Hamburg.
6. bis 7. November
Tagung: Stand und Perspektiven der Pückler-Forschung. U.a. mit Referaten unserer Mitglieder James Bowman, Nikolaus Gatter, Ulf Jacob, Andrea Micke-Serin. Veranstalter / Ort: wie 4. 9.
7. bis 9. Dezember
Symposion: Wissenschaftliche Bibliothekare im Nationalsozialismus. U. a.mit einem Vortrag von Roland Bärwinkel (7.12., 15.45) über die Thüringische Landesbibliothek in der Zeit Hermann Blumenthals 1939-1942.
Veranstalter / Ort: Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar.
Anmeldung: Tel. 03643 / 54 52 00
9. bis 11. November
Konferenz: Schiller, der Spieler.U. a. mit einem Vortrag von Liliane
Weissberg über: Von Winnicott zu Schiller: Kindheit und Spiel.
Veranstalter / Ort: Deutsches Literaturarchiv, Marbach, in Kooperation mit
dem Institut für Deutsche Philologie, Freie Universität Berlin, und der Friedrich Schlegel Graduate School,
Anmeldung: Tel. 07144 / 848175.
10. Dezember 2009
Reinhard Brandt: *Johann Gottlieb Fichte - ein Philosoph der Romantik?
Marburger Haus der Romantik. Markt 16, 35037 Marburg.
Info: Tel. 06421-917160.
19. Dezember, 15.00
"...der Nachwelt in zehnfacher Verherrlichung zu erscheinen" - Facetten Pücklers. Mit Martin Seifert als Fürst Pückler, Susanne Rydén, Sopran, Christine Schornsheim auf dem originalen Hammerflügel des Fürsten Pückler (Breitkopf & Härtel, 1841). Veranstalter / Ort: wie 4. 9.
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7. DIE VARNHAGEN GESELLSCHAFT E. V.
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VORSTAND:
Dr. Nikolaus Gatter, Köln (Vorsitzender)
Christiane Nägler, Eltville (Stellvertretende Vorsitzende)
Karin Laakes, Bocholt (Schatzmeisterin)
Kornelia Löhrer, Hürth (Schriftführerin)
SCHIRMHERRIN / EHRENMITGLIEDER
†Prof. Carola Stern
Renée Kraus, Dortmund
Dr. Herrad von Lamprecht, Heidelberg
Prof. Dr. Maria Victoria Arrabal Cano, Barcelona
Prof. Dr. Jaime Vándor, Barcelona (Spanien)
NEUE MITGLIEDER / NACHTRÄGE:
Andrea Micke-Serin, Orléans (Frankreich)
Bertha Ruttmann, Rüthen
Holger Rottmann, Rüthen
Andreas Rumler, Elsdorf
Korrektur: Raphaël Cahen, La Rochelle, Frankreich
...AUSGESCHIEDEN IST:
Dr. Eva Weissweiler, Köln
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8. GLÜCKWÜNSCHE / EHRUNGEN
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BARBARA SCHNEIDER-KEMPF, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, gehört mit Dr. Ursula Scheu und Alice Schwarzer zum dreiköpfigen Vorstand des FrauenMediaTurms in Köln, dem Archiv und Dokumentationszentrum für Frauenfragen. Der Leiter der Handschriftenabteilung der Stabi, Professor Dr. EEW OVERGAAUW wurde von der Historischen Kommission zu Berlin als ordentliches Mitglied kooptiert. Die russische Toleranz-Stiftung ehrte PETER URBAN für sein übersetzerisches Lebenswerk mit dem erstmals vergebenen Turgenev-Preis.
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9. VERÖFFENTLICHUNGEN UNSERER MITGLIEDER
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Von SIBYLLA BÖSENBERG erschien schon 2006 in der Eres-Edition, Lilienthal: Ein Glück für mich ist die Musik. Elise Müller, eine Bremer Musikerin aus< der Zeit der Romantik (Bremensia Bd. 9).
Mit einem kritischen Essay versah KLAUS BRIEGLEB den 2008 bei Suhrkamp neu aufgelegten Lagerbericht Der Totenwald von Ernst Wiechert.
Die von WOLFGANG BUNZEL kuratierte Bettina-von-Arnim-Ausstellung Die Welt umwälzen, zu der er im Freien Deutschen Hochstift auch den Katalog erscheinen ließ, wird nach den Stationen Frankfurt a. M. und Wiepersdorf vom 19. Juni bis 4. Oktober 2009 im Marburger Haus der Romantik zu sehen sein.
Über die Zeitschrift "London und Paris" (1798-1815) als Medium des internationalen Bildtransfers schrieb CHRISTIAN DEULING in dem Tagungsband
Interkulturelle Kommunikation in der europäischen Druckgraphik im 18. und 19. Jahrhundert, Hildesheim: Olms 2007; außerdem gab er die CD-Rom Napoleons neue Kleider. Englische Karikaturen der Lipperheideschen Kostümbibliothek, Berlin: Staatliche Museen zu Berlin 2006 heraus.
In Bd. 28 (2008) der Auskunft (Zeitschrift für Bibliothek, Archiv und Information in Norddeutschland) rezensierte HANS-WERNER ENGELS von Adolph Freiherr von Knigge: Über Freimaurer, Illuminaten und echte Freunde der Wahrheit, sowie dessen Briefwechsel mit Nicolai.
NIKOLAUS GATTER rezensierte den Band Bibliotheken in der NS-Zeit. Provenienz und Forschungsgeschichte in ProLibris 1/09; im Folker! 3/09 Gedichte und Briefe von Ilse Weber: Wann wohl das Leid ein Ende hat.
Gedichte von ALDONA GUSTAS übersetzte INA PFITZNER, die kürzlich in ihrem Salon die Lyrikerin zu Gast hatte, für das Arch Journal der Washington University St. Louis, Nr. 2, Frühjahr 2009.
Bei Hoffmann und Campe wird ein Heinrich-Heine-Hörbuch mit dem Titel Totentanz und Mitternachtsgraus vorbereitet, das CHRISTIAN LIEDTKE herausgibt (Sprecher: Christian Redl).
Dem verstorbenen Peter Rühmkorf widmete GEERTJE POTASH-SUHR einen einfühlsamen Nachruf in der Zeitschrift Trans-Lit, hg. v. Irmgard Hunt u. Jolyon T. Hughes 14 (2008), Nr. 2, S. 52-59; im selben Band finden sich S. 76-78
Drei neue Gedichte (zugleich in englischer Übersetzung).
HAZEL ROSENSTRAUCHS Buch über Caroline und Wilhelm von Humboldt, "Wahlverwandt und ebenbürtig", Frankfurt 2009, wurde von Gustav Seibt in der Süddeutschen (6.6.) und von Elisabeth von Thadden in dern ZEIT (25.6.2009) rezensiert.
DIRK SANGMEISTER veröffentlichte von Daniel Ludwig Jassoy: Man muß erstlich wissen, was man will, ehe man tun kann, was man soll. Aphorismen und Glossen aus "Welt und Zeit" (1815-1828) Eutin: Lumpeter & Lasel, 2009.
Gemeinsam mit Ulrike Ehmann gab SIBYLLE VON STEINSDORFF den Bettina-von-Arnim-Auswahlband Vom Herzen in die Feder. Lebensspuren im Briefwechselals dtv-Taschenbuch (München 2008) heraus.
In: Die Grand Tour in Moderne und Nachmoderne(Tübingen: Niemeyer 2008), der die Erträge einer Tagung im Jahr 2005 in der Villa Vigoni zusammenfasst, findet sich S.65-79 von CHRISTIANE UJMA: Roma Capitale oder Roma Eterna: zur literarischen Rezeption des modernen Rom. In ihrem Buch Fanny Lewalds urbanes Arkadien (Bielefeld: Aisthesis 2007) hatte sie Studien zu den italienischen Reiseberichten der Cousine Ludmilla Assings zusammengestellt.
Im gleichen Verlag gab sie 2009 den Band Wege in die Moderne als Jahrbuch Vormärz Forschung Bd. 14 heraus.
Darin besprach MECHTHILDE VAHSEN den Band von Eckart Kleßmann: Universitätsmamsellen, fünf aufgeklärte Frauen zwischen Rokoko, Revolution und Romantik (Frankfurt a. M., Eichborn, 2008). Sie würdigte auch den 75. Geburtstag der US-Feministin und Lyrikerin Audre Lourde in der jungen welt vom 20.2.2009, S. 15.
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10. BÜCHERMERK - NEU IN UNSERER VEREINSBIBLIOTHEK
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Wir danken den Spenderinnen und Spendern!
Wir danken unserem Mitglied URSEL SCHMIDT-COHNEN für die Broschüre über Varnhagens Diplomatenkollegen Alfred von Reumont (1808-1887). Gelehrter, Diplomat, Ehrenbürger Aachens. Katalog zur Ausstellung der Stadtbibliothek Aachen 25. November 2008-3. Januar 2009. Aachen: Stadtbibliothek 2008. Mit Beiträgen von Frank Pohle und Manfred Sawallisch.
Reumont verkehrte auch nach 1848 noch in den Berliner Salons mit Karl August Varnhagen; allerdings fehlte es gegenseitig zunehmend an Verständnis für die jeweiligen politischen Standpunkte.
Von UTE SCHÖNWITZ erhielten wir ein geistreiches Buch: Er ist mein Gegner von Jeher. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Heinrich Eberhard Gottlob Paulus. Warmbronn: Ulrich Keicher 2001, 124 S. Die gleiche Autorin stiftete uns ihr Werk Schelling war mein Lehrer und er war mir mehr. Ignaz Paul Vitalis Troxlers Leben in Briefen an Karl August Varnhagen und Anton Sebastian Federer. Zürich / Sankt Gallen / Baden Baden: Dike / Nomos 2009 (Europäische Rechts- und Regionalgeschichte Bd. 8), 81 S.
Die FOUQUÉ-GESELLSCHAFT hat 2009 ein neues Jahrbuch veröffentlicht (Edition M & N, Dillenburg, 201 S.). Die Herausgabe lag wieder in den bewährten Händen von Tobias Witt, der zusammen mit Paul Kahl und Claudia Stockinger ein Editionsprojekt zu den Fouqué-Briefen an Ferdinand Benecke plant. Ein "literaturgeographisches Feuilleton" über das Land um die Porta Westfalica bietet Fritz W. Franzmeyer; Jennifer Reglin befasst sich mit Fouqués Napoleon-Rezeption. Weitere Aufsätze behandeln die Almanachbeiträgen Friedrich und Caroline de la Motte Fouqués und ihren Illustrationen.
Die MENDELSSOHN-GESELLSCHAFT sandte uns zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy die Mendelssohn-Studien 16 (2009), dazu Sonderband 1: des Komponisten Eintragungen in den "Schreibkalendern" 1836 und 1837. Hg. v. Hans-Günter Klein u. Peter Ward-Jones, 484 u. 92 S., beide im Wehrhahn-Verlag, Hannover.
Ein Fotoporträt, das der Fotograf Adolf Clemens von Carola Stern aufgenommen hat, zeigt sie mit dem Gemälde der Dorothea Schlegel im Arbeitszimmer. Es wurde im Westfalen-Spiegel 56 (2007), Nr. 2, S. 38 veröffentlicht; wir danken KLAUS PILBERG für Hinweis und Ausschnitt!
Eine Bücherliste von Varnhagentiteln, die anlässlich eines Umzugs aussortiert werden, bot uns das Ehepaar ANNE UND DIETER VARNHAGEN an; einiges daraus wird mit Sicherheit im nächsten Gazzettino genannt.
Aus dem Nachlass von ROMAN POLSAKIEWICZ: Vor vier Jahren, am 8. Mai 2005 ist 55jährig der polnische Germanist Dr. Roman Polsakiewicz in Bonn verstorben (vgl. gazzettino 16/2005). Er war als Übersetzer, Journalist und Verfasser zahlreicher Essays zur Literaturgeschichte bekannt und Mitarbeiter der Deutschen Welle. Seit seiner Breslauer Dissertation Weltgeschichte als Heilsgeschichte. Untersuchungen zur Geschichtsauffassung Clemens Brentanos hatte er sich immer wieder mit der Romantik und auch mit Varnhagen beschäftigt. Von seiner Witwe erhielten wir nun Mikrofilme von mehreren Jahrgängen der Tagesblätter Varnhagens (1834-1837; 1843-1848), Brentano-Dokumente aus der Varnhagenschen Autographensammlung, ferner Verfilmungen polnischer Bücher Brentanos, darunter mehrere Übersetzungen der Aufzeichnungen über Anna Katharina Emmerich. Der sonstige Nachlass wird noch gesichtet; wir sind Monika Polsakiewicz zu großem Dank verpflichtet, dass sie beim Stichwort Varnhagen an uns denken will.
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11. KAROLINE PICHLER ÜBER *EIN BUCH DES ANDENKENS*
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Nach der Schlacht von Wagram hielt sich Karl August Varnhagen 1809 in Wien auf, wo er im Salon von Eleonore Fließ der Dichterin KAROLINE PICHLER, "an Sprache und Ausdruck eine vollkommene Wienerin", vorgestellt wurde.
Unser Mitglied KLAUS KRÄMER hat in deren Zeitbildern, Wien 1839 (Sämmtliche Werke Bd. 51), S. 223 ff. eine Kritik an Rahels Andenkenbuch (1833) entdeckt. Hier ein kurzer Auszug:
"Ich weiß, daß ich jetzt im Begriffe bin, Etwas zu sagen, was im directen Widerspruche mit dem Urtheile beinahe der ganzen, wenigstens, der jüngeren lesenden Welt steht. Ich weiß, daß man sich über meine Behauptungen aufhalten, sie der zu stationären Beschränktheit früherer Bildung, vielleicht dem Neide über so glänzende Erscheinungen beimessen wird; aber ich muß es auf diese Gefahr hin wagen zu sagen, daß die sehr geistreichen, sehr anziehenden und ohne Maß bewunderten Briefe *Rahel's* [...] meinem Gefühle nach, zweyer Hauptvorzüge guter und allgemein empfehlenswerther Schriften ermangeln, der *Einfachheit* und der *Wahrheit* - *Wahrheit* nehmlich in dem Sinne verstanden, daß man nie Etwas sage, das nicht im Einklange mit unserer Gesinnung ist, und *Einfachheit*, daß man der Natur und dem Standpuncte getreu bleibe, worauf uns die Vorsicht gestellt. [...] Es ist daher meine Absicht durchaus nicht, etwas dem Charakter dieser Frau Nachtheiliges zu sagen, aber ich wünschte durch einige Bemerkungen auf den gefährlichen Einfluß hinzudeuten, den solch ein Buch, wenn es nicht mit genauer Prüfung gelesen wird, auf die unerfahrene Jugend haben kann. [...] Sie forscht, gräbt, *wühlt* recht in ihrem Innersten. Dieß macht sie zum Hauptgegenstande ihrer Betrachtungen, zum Inhalte ihrer meisten Briefe. Möchte das immer seyn, wenn es mit gehöriger Selbsterkenntniß und mit dem Wunsche geschähe, das, was man Fehlerhaftes entdeckt, abzuändern, zu verbessern, um mit sich selbst und der Welt in Frieden zu kommen. Davon zeigen sich aber wenig Spuren, und Jammern über die Härte des Geschickes, über Mißverstand, über Mangel an Anerkennung füllen bald jede Seite. Ihre Gesundheit ist zerrüttet, das ist ein Quell des Leidens, den Jedermann mit Theilnahme erkennen, und die Klagen darüber gerecht finden wird. Aber viel unzufriedener als mit ihrem Körper ist sie mit den Menschen, die sie umgeben, besonders scheint sie sich mit einigen ihrer Verwandten nicht gut gestanden zu haben. Häufig auch kommen Klagen über Klätschereyen vor, denen sie mehr Gewicht beylegt, und sich tiefer davon hat kränken lassen, als man von einer so verständigen Frau vermuthen sollte. [...] Seite 577 spricht sie dem Selbstmorde bei Gelegenheit des Kleistschen Wechselmordes, der wahrlich nur als eine bedauernswerthe Verirrung krankhaft überreizter Geister entschuldigt werden kann, das Wort [...]. Billig, sollte wohl jedes wahrhaft religiöse Gemüth, von welchem Glauben es sey, hier ausrufen: Fürchterliche Moral!"
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